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UKM Klinik für Orthopädie erhält das Zertifikat „EndoProthetikZentrum“

14.02.2013 -

Die Klinik für Allgemeine Orthopädie und Tumororthopädie des UKM (Universitätsklinikum Münster) hat jetzt als erste Klinik im Münsterland das Zertifikat „EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EndoCert)" der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie (DGOOC) und der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik erhalten. „Mit der erfolgreichen Zertifizierung wird bestätigt, dass am UKM die Patientensicherheit im Vordergrund steht und die Qualität nach aktueller Forschung gesichert ist", sagte Dr. Holger Haas, Leiter der Zertifizierungskommission EndoCert der DGOOC, bei der Übergabe. „Für den Patienten bedeutet das Einhalten der Vorgaben noch mehr Transparenz - auch mit Blick auf die zuletzt in Deutschland laut gewordene Kritik an zu vielen operativen Eingriffen."

Erst seit Oktober 2012 ist eine offizielle Zertifizierung möglich, bereits im Dezember stellte sich das Team von Prof. Georg Gosheger, Direktor der Klinik für Allgemeine Orthopädie und Tumororthopädie, der externen Überprüfung. Zu den Kriterien des EndoCert-Zertifizierungsprozesses zählen unter anderem das breite Leistungsspektrum in Diagnostik und Therapie, Merkmale der Patientenversorgung wie ein klar definierter Behandlungspfad sowie die Beteiligung an Maßnahmen der Aus- und Weiterbildung und wissenschaftliche Aktivität. „Wir waren schon im Vorfeld sehr gut aufgestellt, aber im Zuge der Vorbereitung zur Zertifizierung haben wir noch einmal Bereiche wie die EDV-gestützte Arbeit und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachbereichen weiter standardisiert und damit auch optimiert", erklärt Dr. Steffen Höll, Leiter des Endoprothetik-Zentrums. Am UKM wird damit für den Patienten ein komplettes Paket der endoprothetischen Versorgung angeboten, welches beispielsweise auch die Behandlung von Patienten mit Infektionen oder besonders schwierigen Erkrankungen umfasst.

Mit dem „starken Qualitätsteam der Endoprothetik", wie Gosheger seine Kollegen bei der Zertifikatsübergabe würdigte, freute sich auch Prof. Norbert Roeder, Vorstandsvorsitzender und ärztlicher Direktor des UKM. „Für mich haben solche Zertifizierungsverfahren einen sehr großen Stellenwert, weil damit die qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten durch externe Begutachtung bestätigt und sichergestellt wird", so Roeder. Nicht zuletzt sei das Zertifikat ein Beleg dafür, dass längst nicht nur Patienten mit schwersten Erkrankungen am münsterschen Universitätsklinikum richtig aufgehoben sind, sondern davon auch die Standardversorgung wie der Knie- oder Hüftgelenksersatz profitiert.

 

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