
Schwangerschaftsvergiftung: Erstmals therapeutischer Ansatz erprobt
Für die Behandlung von Präeklampsie, eine schwerwiegende Erkrankung in der Schwangerschaft, gibt es bislang keine kausale Therapie.

Für die Behandlung von Präeklampsie, eine schwerwiegende Erkrankung in der Schwangerschaft, gibt es bislang keine kausale Therapie.

Komplikationen in der Schwangerschaft wie die ernsthafte Erkrankung Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung), die durch Bluthochdruck gekennzeichnet ist, sind der Hauptgrund für Erkrankungen und Sterblichkeit unter Schwangeren.

Kardiologe des Universitätsklinikums Freiburg hat am 6. März einen innovativen Ansatz zur Vorhersage von Präeklampsie auf großem US-Kongress vorgestellt. Ein Troponin-Test könnte helfen, das Risiko vor Symptombeginn zu erkennen und besonders gefährdete Frauen gezielt zu unterstützen.

Ein MHH-Forschungsteam untersucht Mechanismen zur Entstehung der Präeklampsie. Dadurch könnte ein neuer Therapieansatz für die Erkrankung gefunden werden.

Mit dem sFlt-1-PlGF Quotienten können Frauenärzte einen Verdacht auf eine Präeklampsie frühzeitig abklären. Nutzen Sie die Infografik als Hilfestellung bei der Interpretation der Cut-off Werte.

Präeklampsie tritt bei 3–5 % der Schwangeren auf und geht mit einer hohen fetalen und maternalen Morbidität und Mortalität einher.