Dr. Daniela Branzan erhält „Vascular Career Advancement Award“

  • Dr. Daniela Branzan, Oberärztin in der Gefäßchirurgie, ist mit dem „Vascular Career Advancement Award“ der Organisation VIVA ausgezeichnet worden. Foto: Stefan Straube / UKLDr. Daniela Branzan, Oberärztin in der Gefäßchirurgie, ist mit dem „Vascular Career Advancement Award“ der Organisation VIVA ausgezeichnet worden. Foto: Stefan Straube / UKL

Dr. Daniala Branzan, Oberärztin in der Gefäßchirurgie an der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie des UKL, ist mit dem „Vascular Career Advancement Award" der Organisation VIVA (Vascular Interventional Advance) ausgezeichnet worden. Den renommierten Preis erhielt sie auf dem jährlichen Kongress der internationalen Gefäßmediziner-Organisation in Las Vegas, USA. Den „Vascular Career Advancement Award" erhalten junge Ärzte, die schon seit einigen Jahren beruflich tätig sind, sich bereits in Führungspositionen bewährt haben und dies in zehn oder weniger Berufsjahren erreicht haben.

VIVA Physicians - so der vollständige Name - ist eine sog. Non-Profit-Organisation. Sie hat sich vor allem der interdisziplinären Zusammenarbeit der verschiedenen Fachrichtungen verschrieben. Diese Philosophie müssen die Preisträger nicht nur unterstützen, sondern regelrecht verinnerlicht haben und vorantreiben, um für die Auszeichnung in Frage zu kommen.

Für Dr. Branzan (Hauptforschungsgebiet: Ischämische Prekonditionierung des Rückenmarks zur Prophylaxe der spinalen Ischämie bei komplexen endovaskulären Aortenrekonstruktionen) steht seit Anfang ihrer beruflichen Laufbahn der hohe Stellenwert der Interdisziplinarität außer Frage, wenn die Ergebnisse der Behandlungen von Patienten weiter verbessert werden sollen: „Wir müssen den Patienten als Ganzes sehen, es darf keine Streitigkeiten um Zuständigkeiten zwischen Gefäßchirurgen, Interventionellen Angiologen, Radiologen oder Kardiologen geben."

Das Besondere am internationalen Jahreskongress von VIVA sei, dass sich seit mittlerweile 15 Jahren Ärzte und auch Pflegepersonal, die sich um die Behandlung von Menschen mit Gefäßerkrankungen kümmern, treffen, um neue diagnostische und Behandlungsmethoden vorzustellen und auszutauschen. Besonders schätze sie den kollegialen Geist, der dort herrsche.

Der Preis, so Dr. Branzan, bedeute hohes Renommee. Für die Teilnahme an dem einwöchigen Kongress bedeutete er allerdings auch vielfältige Verpflichtungen für die UKL-Oberärztin. Sie hielt Vorträge, moderierte Veranstaltungen und war Mitglied jener Jury, die die besten Vorträge auswählen durfte.

„Ich erhielt dort die Möglichkeit, mich mit den besten Experten und Spezialisten der Welt auszutauschen. Ich durfte Teil dieser Gruppe sein, durfte mitdiskutieren und mitentscheiden. Das war eine große Ehre", meint Dr. Branzan. Wie schnell ein solcher Preis die eigene Bekanntheit steigert, merkt sie beim Blick in ihren Terminkalender: Im November ist Oberärztin Branzan für Vorträge nach Berlin und New York eingeladen.  

 

 

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