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Schreckgespenst Herzinfarkt

09.04.2018 -

42 Prozent der Deutschen fordern mehr Forschung zu Herzinfarkt.

54 Prozent der Bundesbürger fürchten sich vor einem Herzinfarkt. Und sie wünschen sich größere Forschungsanstrengungen, um die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern und neue innovative Medikamente zu entwickeln. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Deutschen zum medizinischen Fortschritt im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen. Aktuelle Forschungserkenntnisse und neuartige Therapie- und Diagnostikkonzepte sind unter anderem Themen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, die vom 4. bis 7. April in Mannheim stattfand.

Die Brust wie zugeschnürt, der Arm schmerzt, heftiges Brennen im Herzbereich und kalter Schweiß - vor dieser Situation haben die Deutschen große Angst, denn sie kündigt oft einen Herzinfarkt an.

Jeder Zweite macht sich darüber Gedanken und sorgt sich, selbst einmal betroffen zu sein. Die Generation 60Plus hat mit 61 Prozent die größte Furcht vor der Herzattacke. Männer und Frauen dagegen fast gleichstark (57 zu 52 Prozent), obwohl real deutlich mehr Männer von einem Herzinfarkt betroffen sind. Rund 220.000 Menschen erleiden pro Jahr einen Herzinfarkt. Zwei Drittel davon sind Männer. In Deutschland sterben jedes Jahr über 50.000 Patienten am Infarkt und Überlebende haben ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko, einen weiteren Herzinfarkt zu erleiden. Entsprechend ist die Angst unter denen, die jemanden im Familien- oder Freundeskreis haben, der einen Infarkt erlitten hat, oder selbst betroffen sind, noch stärker verbreitet - 67 Prozent der Betroffenen fürchten sich vor einem Infarkt, so die Amgen-Studie.

Ein Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist das Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C), das Ablagerungen an den Arterienwänden fördert. Die Herausforderung bei der Bekämpfung des Herzinfarkts liegt für Ärzte und Patienten in der Senkung des Cholesterinwertes, denn ein hoher LDL-C-Wert ist für alle Risikogruppen gefährlich - besonders für jene mit einer herz- oder kreislaufbedingten Vorerkrankung. "Einer unserer Schwerpunkte in der medizinischen Forschung sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen", sagt Dr. Roman Stampfli. "Aktuelle Studien zeigen, das 80 Prozent der Hochrisikopatienten das Therapieziel einer deutlichen Reduzierung des LDL-Cholesterins trotz intensiver Therapie nicht erreichen. Wir haben den Ehrgeiz, Therapielücken zu schließen, daher ist die Erforschung von Fettstoffwechselstörungen ein Schwerpunkt von uns im Bereich der Kardiologie."

Zur Studie

Für die Studie "Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung" wurden 1.000 Deutsche im Auftrag von Amgen repräsentativ zu medizinischem Fortschritt und Biopharmazeutika als besonders innovativen Arzneimitteln befragt. Die Befragung führte Toluna im Dezember 2017 online durch.

 

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AMGEN GmbH

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