Effektive Rauchgasabsaugung sorgt für freie Sicht auf das OP-Feld

  • Die Rauchgasabsaugung marVAC kann als Teil des HF-Chirurgiesystems maXium über die Steuerung des Elektrochirurgiegeräts bedient werden (Foto: KLS Martin).Die Rauchgasabsaugung marVAC kann als Teil des HF-Chirurgiesystems maXium über die Steuerung des Elektrochirurgiegeräts bedient werden (Foto: KLS Martin).

Bei fast allen größeren Operationen werden moderne Laser und Elektrochirurgiegeräte eingesetzt, um Blutungen zu stillen, Adern zu veröden, Gewebe zu schneiden oder Gefäße zu versiegeln. Doch dabei entstehen Rauchgase, die nicht ungefährlich sind, wenn sie eingeatmet werden.

Um diese gesundheitsgefährdenden Faktoren für das OP-Personal zu minimieren, empfiehlt sich der Einsatz einer zusätzlichen Rauchgasabsaugung. KLS Martin verfügt mit der Rauchgasabsaugung marVAC über ein innovatives System, das Rauchgase mit all ihren gesundheitsgefährdenden Partikeln, Viren und mitunter krebserregenden Substanzen automatisch bei Betätigung des Lasers oder Elektrochirurgiegeräts absaugt. Der Clou: In den neuesten Elektrochirurgiegeräten und Lasersystemen von KLS Martin ist die Rauchgasabsaugung bereits integriert.

„Beim Einsatz eines Elektrochirurgiegerätes oder eines Lasers entsteht punktuell eine sehr große Hitze, das Gewebe wird verschmolzen", so Christian Tockweiler, Produktmanager HF/Laser der Gebrüder Martin GmbH & Co. KG. „Dabei entwickeln sich zwangsläufig Rauchgase, die zu 95% aus Wasser beziehungsweise Wasserdampf bestehen. Gefährlich sind hingegen die restlichen fünf Prozent, die Blut, Gewebepartikel sowie gesundheitsgefährdende Viren und Bakterien enthalten können." Dringen diese Bestandteile in die Atemwege ein, können sie zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen.

OP-Personal muss vor Infektionen geschützt werden

Während Partikel einer Größe von 5-30 µm noch in der Nasenwand abgelagert werden, dringen Partikel mit einer Größe von bis zu zwei µm bis zu den Alveolen in der Lunge vor. Virenpartikel sind deutlich kleiner. Das Einatmen von Rauchgasen bei einer Operation kann somit akute Atembeschwerden zur Folge haben oder zu Augenirritationen, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit führen. Selbst die Infektion mit Hepatitis ist möglich. Der Schutz vor Rauchgasen im OP ist also zwingend geboten. Zum Beispiel durch Tragen eines Mundschutzes oder durch Förderung der Luftzirkulation im Raum. Vor allem aber ist eine Rauchgasabsaugung geboten, welche die entstehenden Gase dort absaugt, wo sie entstehen. Das dient nicht nur dem Schutz des gesamten OP-Teams - es trägt außerdem dazu bei, dass die Sicht des Operateurs nicht durch die Rauchentwicklung eingeschränkt wird.



marVAC - eine bedienerfreundliche, sichere Rauchgasabsaugung

„Mit der Rauchgasabsaugung marVAC haben wir ein Verfahren entwickelt, das der Rauchgasverbreitung keine Chance lässt", erläutert Christian Tockweiler die Vorteile des einfach zu bedienenden Systems, das als Einzelgerät oder integriert in HF- und Lasersystemlösungen erhältlich ist. So kann die marVAC als Teil des HF-Chirurgiesystems maXium über die Steuerung des Elektrochirurgiegeräts bedient werden. Das OP-Personal muss nicht zwei Steuerungen bedienen, sondern kann alle Abläufe über ein Bedienfeld regeln. Im Limax, dem neuesten Laser von KLS Martin, wurde die Rauchgasabsaugung gleich vollständig im System integriert. Das macht es für das OP-Personal noch einfacher. Bedienerfreundlich, sicher und ergonomisch ist es zugleich sehr leise im Einsatz und verfügt dabei über ein hohe Saugleistung und eine überaus lange Filterstandzeit. „Das ist ein Plus in Wirtschaftlichkeit", so Christian Tockweiler . „Kurz: Dank der Rauchgasabsaugung von KLS Martin werden Operationen nicht einfach nur sicherer für den Operateur und sein Team. Sie zahlt sich auf lange Sicht auch gegenüber anderen Filterlösungen durch ihre Effizienz aus."

 

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Ludwigstaler Straße 132
78532 Tuttlingen
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