Dr. Jan-Thorsten Gräsner erhält Deutschen PHTLS Forschungspreis

  •  Dr. Jan-Thorsten Gräsner (40), Ärztlicher Leiter Notfallmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, hat mit seiner Arbeitsgruppe den Deutschen PHTLS Forschungspreis erhalten (Foto: UKSH). Dr. Jan-Thorsten Gräsner (40), Ärztlicher Leiter Notfallmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, hat mit seiner Arbeitsgruppe den Deutschen PHTLS Forschungspreis erhalten (Foto: UKSH).

Dr. Jan-Thorsten Gräsner (40), Ärztlicher Leiter Notfallmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin hat mit seiner Arbeitsgruppe den Deutschen PHTLS Forschungspreis erhalten. Anlässlich des 3. Interdisziplinären Notfallmedizin Kongresses (DINK) in Wiesbaden wurde die mit insgesamt 3500 € dotierte Auszeichnung zum zweiten Mal von der Deutsche Berufsverband Rettungsdienst e.V. (DBRD) und die DBRD Akademie GmbH vergeben.

Der Preis wird verliehen für hervorragende, experimentelle oder innovative wissenschaftliche Arbeiten, deren Ziel bzw. Ergebnis es ist, sich mit der Optimierung der präklinischen traumatologischen Notfallversorgung auseinanderzusetzen. Ausgezeichnet wurde die Arbeitsgruppe um Dr. Gräsner für eine im vergangenen Jahr international publizierte Forschungsarbeit zur Reanimation von Traumapatienten.

In ihrer Arbeit konnten die Forscher zeigen, dass auch für diese seltene Patientengruppe die Wiederbelebungsmaßnahmen zum Erfolg führen können. Die Arbeit, die auch auf dem Kongress der Amerikanischen Reanimationsgesellschaft (AHA) im Oktober 2011 in Orlando vorgestellt worden ist, war durch eine Kooperation der beiden großen deutschen notfallmedizinischen Register erst möglich geworden. Daten des Traumaregisters sowie des aus Kiel koordinierten Deutschen Reanimationsregisters bildeten die Grundlage für dieses Forschungsprojekt.

Publikation:

Gräsner JT, Wnent J, Seewald S, Meybohm P, Fischer M, Paffrath T, Wafaisade A, Bein B and Lefering R. Cardiopulmonary resuscitation after traumatic cardiac arrest - there are survivors. An analysis of two national emergency registries. Critical Care 15: R276, 2011.

 

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