Amalie: Erweiterungsbau modern, funktional, freundlich

  • Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus Hamburg.Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus Hamburg.

Beim Erweiterungsbau des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses Hamburg handelt es sich um das größte Bauvorhaben in der 42-jährigen Geschichte des Krankenhauses.

Auf einer Bruttogrundfläche von rd. 6.700 m² entstanden im Mai in vier Vollgeschossen über 200 neue Räume für viele Bereiche. Weitere 1.300 m² Fläche umfassen den neuen Wirtschaftshof sowie die abgeschlossenen Modernisierungen im Bestandsgebäude. Hamburg förderte das Bauvorhaben mit knapp 36 Mio. €. Weitere rd. 10 Mio. € finanziert das Albertinen-Diakoniewerk als Träger.

Das Krankenhaus wollte mit den Neubauten einen großen Modernisierungsschritt vollziehen. Die Behandlungsabläufe sollen so optimiert und die Qualität in der Patientenversorgung wesentlich verbessert werden. Bereits in den vergangenen Jahren, so Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerks, habe sich das Amalie neu aufgestellt und das Leistungsspektrum etwa mit der Etablierung eigenständiger Kliniken wie der Kardiologie und Orthopädie/Unfallchirurgie deutlich erweitert. Das neue Amalie zeichnet sich durch eine funktionale und ansprechende Architektur, modernste Medizintechnik und ein freundliches Ambiente aus: Die neue ZNA setzt mit zwei Schockräumen, sieben Untersuchungs- und Behandlungszimmern sowie Isolationsraum und Möglichkeit zur Dekontamination Maßstäbe. Notfallpatienten gelangen bei Bedarf über zwei Aufzüge direkt in den OP- bzw. Intensivbereich im 3. Stock.

Die Radiologie, in der neben dem modernen 64 Zeilen-CT u. a. auch ein neuer MRT zur Verfügung stehen, liegt in unmittelbarer Nähe zur ZNA, Gleiches gilt auch für das Aufnahme- und Diagnostikzentrum mit zwei hochmodernen Linksherzkathetermessplätzen und der Diagnostik im Bereich der Inneren Medizin. So wird wenig Zeit verloren, was im Zweifel Leben retten kann.

Die Klinik für Geriatrie und Physikalische Medizin wird vom benachbarten Richard Remé-Haus in den zweiten Stock umziehen, die geriatrische teilstationäre Versorgung in der „Tagesklinik“ im Walddörfer Therapiezentrum ein neues Zuhause finden.

Die neue Intensivstation wurde vergrößert, verfügt über modernste Technik und liegt in unmittelbarer Nähe des OP-Bereichs.

In der geräumigen Eingangshalle werden Patienten und Angehörige an einem großen Tresen begrüßt. Die Halle verfügt über warmes Licht und hält für die Wartenden elegante Sitzgelegenheiten nebst Wasserspender bereit. Sie liegt in unmittelbarer Nähe zu den Räumen des Case-Managements sowie zu einem liebevoll gestalteten Raum der Stille. In den vergangenen Jahren wurden auch die meisten Stationen grundlegend saniert, so dass heute die Patienten in hellen Zweitbettzimmern mit moderner Ausstattung untergebracht werden können. Ende 2014 nahm zudem eine interdisziplinäre Wahlleistungsstation mit Hotelcharakter den Betrieb auf.

Cord Meyer, Hauptgeschäftsführer: „Entscheidender Faktor für die erbrachte Qualität eines Krankenhauses bleibt immer der Mensch – ob als Arzt, Pflegekraft, Therapeut oder Reinigungskraft. Doch spielen bei der Qualität bauliche und medizintechnische Voraussetzungen ebenfalls eine große Rolle. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass es gelungen ist, das Amalie auch baulich neu aufzustellen. Patienten wie Mitarbeiter werden von den kürzeren Wegen und verbesserten Abläufen profitieren.“

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