Innenräume gestalten für Menschen mit körperlicher und geistiger Einschränkung

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Die barrierefreie Gestaltung von Innenräumen ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und eingeschränktem Wahrnehmungsvermögen unbedingt erforderlich, um in speziellen Wohnbereichen möglichst selbstbestimmt bewegen zu können.

Das ist vor allem für die Gestaltung von Sanitärbereichen, Bädern und Duschen maßgeblich. Altro Debolon hat daher Produkte entwickelt, die speziell auf diese Bereiche abgestimmt sind und weltweit seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt werden.

Zu Beginn der Planungen ist es wichtig, sich über die physiologischen Voraussetzungen der Bewohner zu informieren: Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen – speziell wenn sie an Demenz leiden – benötigen in vielerlei Hinsicht eine besondere Umgebung, um den Alltag zu meistern.

So können bei der Planung und Gestaltung dieser Räume, durch die richtige Wahl der Kontraste an Boden und Wand, gezielt bestimmte Verhaltensweisen gefördert oder gemindert werden. Grundlage hierfür ist der Lichtreflexionsgrad (LRV) der eingesetzten Materialien; er gibt an, wie „hell“ oder „dunkel“ eine Oberfläche wahrgenommen wird – und ermöglicht es Kontraste bewusst zu setzen oder sie zu minimieren.

Das ist auch entscheidend für die Gestaltung von barrierefreien Bädern, insbesondere ebenerdiger Duschen: Bei einem durchgängig einfarbigen Belag entfällt dadurch nicht nur die physische Stufe einer konventionellen Duschtasse. Es verschwindet auch die „psychologische Schwelle“ des Überschreitens eines mehr oder minder hohen Kontrastbereiches am Boden.

Um Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen in ihrer Fortbewegung von einem Bereich in den anderen ein Wohlgefühl zu vermitteln, sollte mit gleichen oder möglichst ähnlichen Lichtreflexionsgraden (LRV) und harmonischen Farbtönen gearbeitet werden. So können auch psychologische Barrieren gezielt abgebaut werden. Für jeden Einsatzzweck werden von Altro Debolon eine Reihe aufeinander abgestimmte Bodenbeläge angeboten, die zudem das Rutschrisiko minimieren.

Das ist besonders wichtig bei Übergängen von Schlafzimmer oder Flur ins Badezimmer.

Unterschiede von über 30 bei den Lichtreflexionsgraden (LRV) angrenzender Flächen wirken wie psychologische Barrieren. Das bietet sich beispielsweise an zur Abgrenzung eines Essplatzes zu einer offenen Küche. Visuell kann hier durch kontrastierende Bodenbeläge mit einem Delta von 30 LRV eine Grenze gesetzt werden, sodass eine deutliche Zonierung entsteht.

Polierte und glänzende Bodenbeläge können beispielsweise von Menschen mit Demenz als nass wahrgenommen werden und für entsprechende Unsicherheit sorgen. Hier empfiehlt sich ein matter Bodenbelag. Auch glitzernde oder stark gemusterte Beläge lenken stark ab, denn sie können wie Stufen wirken oder optische Irritationen hervorrufen. Solche Täuschungen erhöhen das Sturzrisiko, das aber durch die richtige Auswahl des Bodenbelages vermieden werden kann.

Aber nicht nur mögliche Sturzunfälle müssen bei der Gestaltung von Nassbereichen berücksichtigt werden, auch können eine hohe Luftfeuchtigkeit und schlechte Reinigung das Wachstum von Bakterien und Schimmel fördern und die Gesundheit der Menschen beinträchtigen.

Ungebetene Gäste wie Bakterien, Pilze oder Insekten haben mit den Produkten von Altro Debolon keine Chance  – als geschlossenes System für Boden und Wand sind sie fugenlos, leicht zu reinigen, wasserundurchlässig, rutschfest und in einer umfangreichen Farbpalette verfügbar.

Weitere Informationen und mehr Inspiration finden Sie in der neuen Broschüre Bodenbeläge und Wandsysteme in Nassbereichen

Kontaktieren

Debolon Dessauer Bodenbeläge GmbH & Co. KG
Ebertallee 209
06846 Dessau-Roßlau
Telefon: +49 340-6500-0

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