Medizin und Präsenz! Private Akutklinik Schloss Gracht in Erfstadt

Klinik für psycho­dynamische Psychiatrie, ­Psychotherapie und Psychosomatik

  • Rittersaal: Tageslounge mit Sitzinseln, deren Gestaltung den Charme des Denkmals unterstreichenRittersaal: Tageslounge mit Sitzinseln, deren Gestaltung den Charme des Denkmals unterstreichen
  • Rittersaal: Tageslounge mit Sitzinseln, deren Gestaltung den Charme des Denkmals unterstreichen
  • Brückenzimmer, auch „Sushizimmer“ genannt: Eine Balance aus Historie und Modernität
  • Patientenzimmer: Harmonisch und beruhigend durch helle, subtil differenzierte Materialität und circadiane Beleuchtung
  •  Empfang: Warmes Gold, grüner Marmor und Samt prägen den Empfang, der edel und zwanglos zugleich wirkt.

Therapeutisch wirksame Räume für die Präsenztherapie in einem historischen Wasserschloss: Die kürzlich in Betrieb gegangene Privatklinik für Psychosomatik hat rund 80 Plätze. Die innenarchitektonische Gestaltung von 100 % interior Sylvia Leydecker, wirkt durch starke Präsenz, gleichzeitig fügt sie sich gekonnt in das gesamte Erscheinungsbild des Schlosses ein und bewahrt seinen Charme.

Zuletzt als Wirtschaftsakademie genutzt, wurde das Anwesen zur Privatklinik umgenutzt und revitalisiert, indem der Bettentrakt des Denkmals von den Ingenieuren Robus hinsichtlich Brandschutz und Statik saniert, andere Räume modernisiert und renoviert wurden. Die Innenarchitektur hat dem Objekt nun nicht nur neuen Charakter verliehen, sondern auch erhalten und in neuen Kontext integriert. Wo Neues auftaucht, besitzt es Qualität, die auf lange Lebensdauer setzt und sich langfristig betrachtet, Reparieren und Aufarbeiten lässt. So wird auf nachhaltige Weise nicht nur der Ressourcenschonung Rechnung getragen, sondern auch der Unterhalt erleichtert.

Patientenzimmer
Die entstandene Atmosphäre der Patientenzimmer ist von angenehmer natürlicher Unaufgeregtheit, strahlt Ruhe aus, wirkt entspannt und beruhigend auf die Psyche der Patientinnen und Patienten. Die vorherrschende Materialität ist von sanfter Helligkeit geprägt, ohne hart zu wirken, wobei das Lichtkonzept circadianes Licht integriert, das mit Hilfe großformatiger Leuchten, den Tageslichtverlauf künstlich abbildet. Mit ihrer innovativen Lichtlösung wird durch die Steuerung der dem natürlichen Tageslicht angepassten Spektralfarben, für die nötige Struktur im Tagesablauf der Patienten gesorgt.

Bequeme Loungesessel sind der einzige farbige Akzent im unaufdringlich gestalteten, insgesamt angenehm natürlichen Farbspektrum des Raumes. Vorsichtig dosierte schwarze Akzente korrespondieren mit historischem Schmiedeeisen, während die Bäder über eine hochwertige Ausstattung und eine ornamentale, dem Charakter des Denkmals entsprechende Duschfläche verfügen, die aus konstruktiven Gründen des Denkmals nicht bodengleich ausgeführt werden konnte. Messing-Inlays runden die geräumigen Kleiderschränke ab.

Lounges
Der imposante Rittersaal sucht in seiner Funktion als Tageslounge seinesgleichen.

Voluminöse Kristalllüster hängen unter der kassettierten Decke, Marmormalerei und voluminöse Samtvorhänge rahmen die hohen Fenster mit Blick in den Schlosspark ein. Auf der großen Fläche verteilt finden sich Teppiche in historischer Medaillonform, die Rauminseln schaffen ohne dominant zu wirken. Der Manufakturgedanke, handwerkliche Qualität in der Verarbeitung, beste Oberflächen sowie fein abgestimmten Details wie z. B. die Komposition der Fasern, die aus der Nähe präsent werden, runden das Bild ab. Präsenztherapie wird durch die Anordnung der Möblierung unterstützt, die die Großzügigkeit des Raumes erhalten und durch Sitzinseln Nahbarkeit schaffen. Flexibilität schafft die Möglichkeit, allein im einladenden Schaukelstuhl die Seele baumeln zu lassen, genauso wie Gemeinsamkeit in geselliger Runde.

Die subtil differenzierten und harmonischen Materialien lassen Patienten sensuell den Moment der Verbundenheit in allen Facetten erleben und lenken die unmittelbare Aufmerksamkeit auf die Anregung der Sinne, abseits sachlicher Rationalität. An der Natur orientiert sich das Farbkonzept in unterschiedlichsten Nuancen von Sand über dunkles Grün, softes Wasserliliengrün bis hin zu sattem Maronenbraun. Je nach Tageslaune wird der Raum aus Sicht des Patienten emotional immer wieder neu entdeckt und erlebt.

Inspiration ganz anderer Art bietet die weitere angrenzende Tageslounge und schafft damit Abwechslung. Das „Sushizimmer“ bildet einen überraschend erfrischenden Kontrapunkt, das perfekt das historische Umfeld ergänzt und zeitgemäß kontrastiert. Aus dem Durchgangszimmer, wurde ein gerne aufgesuchter Lieblingsplatz.

Materialien
Denkmalgerecht mit Respekt vor der Vergangenheit, gleichzeitig modern und zeitgemäß, zeigen sich die verwendeten Materialien. Sie entfalten in der Nähe zum Patienten Ihre ganz eigene subtile Wirkung, durch die ausgewogene Balance der differenzierten Oberflächen, deren haptisch-taktile Unterscheidung die Sinne anregt. Subtil differenzierte Ästhetik wechselt sich gekonnt ab und greift gestalterisch ineinander.

Patina darf sein. Sie entwickelt sich im Lauf der Zeit auf den Messing-Inlays der Kleiderschränke genauso wie dem Leder der Stühle im Rittersaal. Patina prägt sowohl das Denkmal in seiner Geschichte, als auch die menschliche Seele und lässt dem Alterungsprozess Raum als zutiefst humanem Aspekt, Raum. Moderne Details wie Formensprache, Material oder Grafik bilden einen Kontrast, der klar das Hier und Jetzt zum Ausdruck bringt und mit der Historie korrespondiert.

Am Empfang fügt sich das Volumen der großformatigen skulpturalen Leuchte mit ihrer Kuppel ungezwungen in das historische Kreuzgewölbe ein. Innen mit Blattgold unterlegt, reflektiert sie goldenen warmen Glanz auf den darunterliegenden Marmorkubus.

Fazit
Die Verbindung der Sinne durch gefühlsorientiertes Erleben, die multisensuelle Wahrnehmung durch Sehen, Hören und Fühlen, Optik, Akustik und Haptik schafft Präsenz des unmittelbaren Erlebens. Insgesamt ist hier durch das abgestimmte und fein differenzierte Material- und Farbkonzept, der Umgang mit dem historischen Denkmal, dem Respekt vor seiner Vergangenheit und der Integration moderner zeitgemäßer Komponenten eine Atmosphäre entstanden, die den Patientinnen und Patienten hilft, wichtiges Körpergefühl und emotionales Erleben im Moment zu schaffen. Das medizinische hochwertige Angebot hat den therapeutisch wirksamen, passenden Rahmen erhalten und unterstützt damit die Psychotherapie.

Die Patienten schätzen den komfortablen Aufenthalt im historischen Ambiente, das harmonische Geborgenheit vermittelt und die Sinne anregt. Im positiven Sinne steckt dieser aber nicht in seiner Vergangenheit fest und verharrt, sondern weist durch seine moderne Gestaltung den Weg nach vorne, in eine erfreuliche und positive Zukunft. Differenziert und gleichzeitig harmonisch, sind hier emotional nahbare und positiv empfundene Räume entstanden, die Patienten in ihrer Gesundung durch Aufenthaltsqualität im medizinischen Sinne und präsenztherapeutische Maßnahmen unterstützen. Das Schloss kommt voll zur Geltung, während die Gestaltung den Charme der Immobilie unterstreicht. Patient*Innen finden hier den gewünschten Schutz und Geborgenheit um in Ruhe zu gesunden. Atmosphäre, Wirtschaftlichkeit und Medizin gehen hier Hand in Hand.

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Stammheimer Str. 113
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Telefon: +49 221/5708000
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