Nach Umbau voll mit neuester Technik: Notaufnahme, Intensivstation und Herzkatheterlabor im Klinikum Dritter Orden

  •  Die Notaufnahme und die darüber gelegene Intensivstation während des Tages der offenen Tür am 6. Juli 2019 vom Vorplatz bzw. von außen her betrachtet. Foto: Klinikum Dritter Orden Die Notaufnahme und die darüber gelegene Intensivstation während des Tages der offenen Tür am 6. Juli 2019 vom Vorplatz bzw. von außen her betrachtet. Foto: Klinikum Dritter Orden

Die Strukturverbesserungen am ursprünglichen Standort der Ambulanz im Hauptgebäude des Klinikums Dritter Orden sind nach zweijähriger Bauphase abgeschlossen.

Akut lebensbedrohlich verletzte Patienten profitieren dann u. a. von einem 57 qm großen Schockraum mit integriertem Computertomographen. Unmittelbar nach der Umlagerung von der Transportliege auf die Carbonauflage des CT-Tisches können sie hier ohne zeitliche Verzögerung in einem Ablauf stabilisiert, mit allen erforderlichen Zugängen versorgt und mit bildgebender Diagnostik umfassend untersucht werden.

Mit neuem Glanz, modernster Technik und 15 in Einzelzimmern stehenden Intensivbetten geht vier Tage später auch die völlig neu konzipierte Intensivstation an ihrem Ursprungsort in den Betrieb. Wie schon in der Vergangenheit können dort alle gängigen Therapie- und Organersatzverfahren bei Versagen von Niere, Lunge und Leber sowie spezielle Überwachungsmethoden z.B. zur Kreislaufüberwachung eingesetzt werden. Zusätzlichen Platz für 14 Überwachungsbetten bietet ab diesem Zeitpunkt die IMC, Intermediate Care Station. Patienten, die zwar einer umfangreichen Überwachung benötigen, aber nicht mehr die komplette Intensivtherapie, werden hier bis zur Verlegung auf die Normalstation betreut.

Das Herzkatheterlabor im Klinikum hat ebenfalls in die Zukunft investiert. Seit März 2019 verfügen seine beiden Untersuchungs- und Behandlungseinheiten über eine Ausstattung, die sich durch eine signifikant verringerte Strahlenexposition bei gleichzeitig verbesserter Bildqualität auszeichnet. Die Anlage zählt damit zu den modernsten in Deutschland.

Kurze Wege verbinden die Bereiche

Mit der Fertigstellung von Notaufnahme und Intensivstation, die in den vergangenen zwei Jahren übergangsweise verlagert waren, ist ein wichtiger Bauabschnitt geschafft. Jetzt können beide Bereiche wieder an ihre ursprünglichen, jeweils um 200 qm erweiterten, technisch und räumlich auf modernste Zukunftsanforderungen ausgerichteten Standorte zu-rück. Damit beziehen sie sozusagen wieder im Herzen des Klinikums Quartier, denn alle diagnostischen und therapeutischen Bereiche sind in direkter Nachbarschaft untergebracht.

Herzkatheterlabor, bildgebende Diagnostik und Operationssäle beispielsweise sind mit wenigen Schritten in kürzester Zeit zu erreichen.

Die neue Notaufnahme mit angebundener Chest Pain Unit für Patienten mit akutem Brust-schmerz ist in wesentlichen Bereichen kameraüberwacht und erstreckt sich auf einer Fläche von knapp 1.000 qm. Neben dem großzügigen, nach den Vorgaben eines zertifizierten Traumazentrums bestückten Schockraum bietet die Notaufnahme u.a. Platz für einen etwa 36 qm großen Eingriffsraum, in dem invasive Untersuchungen durchgeführt werden können sowie für fünf große Behandlungsräume und ein Isolierzimmer mit vorgelagerter Schleuse für Patienten mit geschwächtem Immunsystem oder ansteckenden Krankheiten. Darüber hinaus gibt es einen Überwachungsraum für Patienten, die in einem kritischen Zustand sind und deren Blutdruck und Herzfrequenz deshalb konstant kontrolliert werden müssen. Direkt im Eingangsbereich der Notaufnahme befindet sich ein administrativer Stützpunkt. Hier werden die eintreffenden Patienten aufgenommen und der jeweils zu-ständigen Fachrichtung zugewiesen. In dem benachbarten Zimmer zur Ersteinschätzung legt eine examinierte Pflegekraft im nächsten Schritt die Dringlichkeit der Behandlung je nach Schweregrad der Erkrankung fest.

Wartezone direkt in der Notaufnahme

In Fällen, in denen sich eine Wartezeit nicht vermeiden lässt, finden Patienten und ihre Angehörigen im geräumigen und freundlich gestalteten Wartebereich bequeme Sitzmöglichkeiten sowie eine kostenlose Bar mit frischem Trinkwasser vor. Anders als noch vor der Baumaßnahme ist die Wartezone nun direkt in die Notaufnahme eingebunden, sodass die Mitarbeiter der Notaufnahme einen besseren Blick auf die Wartenden haben. Die Verlagerung des Stützpunktes, der fortan mit noch mehr PC-Arbeitsplätzen ausgestattet ist, in die Mitte der klimatisierten Notaufnahme wird ebenfalls einer höheren Patientensicherheit und verbesserten Abläufen gerecht. Die interdisziplinäre Notaufnahme, in der Ärzte aus unterschiedlichen Fachrichtungen und speziell geschulte Pflegekräfte eng zusammenarbeiten, erfüllt damit alle Anforderungen an ein modernes Notfallmanagement.

„Wir sind ein eingespieltes Team und hatten im Klinikum Dritter Orden schon immer einen tollen Arbeitsplatz“, erzählen die Fachschwester für Notfallpflege Konstanze Uhley und die Fachärztin Katrin Tzaferidis, welche die Notaufnahme gemeinsam koordinieren. „Nach dem Umzug werden wir sogar in einem noch geräumigeren Arbeitsumfeld tätig sein, das dadurch noch besser auf unsere Abläufe zugeschnitten ist. Im Zuge der Strukturverbesserung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt obendrein weitere Vollzeitkräfte, u.a. für den administrativen Aufnahmebereich, für den sich neben examinierten Pflegekräften auch Arzthelfer bewerben können.“

 

Kontaktieren

Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg
Menzinger Straße 44
80638 München

Jetzt registrieren!

Die neusten Informationen direkt per Newsletter.

To prevent automated spam submissions leave this field empty.