Den Mittelstand stärken und digitale Innovationen fördern

Den Mittelstand stärken und digitale Innovationen fördern – das hat sich der Verein Cluster für Innovation und digitale Transformation (CIDT) zum Ziel gesetzt. Zu den Gründungsmitgliedern zählt auch die Firma K.O.M. und deren geschäftsführender Gesellschafter Winfried Neun, der im Verein den Arbeitsschwerpunkt Strategieaktivierung und Mindsetmanagement betreut.

Der am 21. September in München gegründete Verein versteht sich als Partner des Mittelstands bei den Herausforderungen der Digitalisierung – etwa dem Markteintritt von Plattformbetreibern, branchenfremder Wettbewerber und neuer datenbasierter Geschäftsmodelle.

Netzwerk von Innovations- und Digitalisierung- Experten
Der von der IHK für München und Oberbayern mit initiierte Verein will erreichen, dass die mittelständisch geprägte Wirtschaft Oberbayerns und Deutschlands auch in der zunehmend digitalisierten Welt ihren herausragenden Stellenwert behauptet. Der CIDT wurde von 13 Mitgliedern gegründet. Er bildet ein Netzwerk aus Innovations- und Digitalisierungsexperten aus dem Mittelstand und von spezialisierten Innovations- und Digitalisierungsdienstleistern. Die Hochschule für angewandte Wissenschaften hat sich dem Verein angeschlossen, um den Austausch von Forschung und Praxis zu intensivieren. „Der Verein soll in den kommenden Wochen deutlich wachsen. Wir rufen vor allem den Mittelstand auf, sich am Austausch zu beteiligen und damit vom Informationstransfer zu profitieren“, so Dr. Herbert Vogler, der für Innovation zuständige Bereichsleiter der IHK für München und Oberbayern.

„Ich sehe große Herausforderungen auf den deutschen Mittelstand zukommen, was insbesondere den Bereich der digitalen Innovationen anbelangt. Hier sind laut einer aktuellen K.O.M.-Befragung vom September nur 13% der Befragten konsequent in der Umsetzung. Der CIDT bietet hier eine ideale Unterstützungsplattform“, führt Winfried Neun aus.

Leitfaden für Innovation und digitale Transformation
Ein zentrales Angebot des Vereins ist das Praxismodell PIDT, ein Leitfaden zur Verbesserung der Innovationsleistung eines Unternehmens. Kerngedanke des Modells ist es, einen Weg zur kontinuierlichen Weiterentwicklung anzubieten.

In acht Schritten werden Unternehmen dabei begleitet, ihren Digitalisierungsgrad systematisch zu steigern. Das Modell ist darauf angelegt, mehrfach durchlaufen zu werden. PIDT ist ein speziell auf den Mittelstand ausgerichteter Leitfaden, der von den Innovations- und Digitalisierungsexperten in Zusammenarbeit mit der IHK München und Oberbayern sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaften entwickelt wurde. Das Modell wird in Arbeitsgruppen ständig weiterentwickelt.

 

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