RIS/PACS: Studie zeigt Optimierungspotential auf

RIS/PACS: Studie zeigt Optimierungspotential auf. Im Rahmen des 7. Management- und Strategiekongresses für Entscheidungsträger in der Radiologie (MARA) wurden die Ergebnisse einer Studie zu Erwartungen der Nutzer und Angebote der Industrie im Bereich RIS/PACS vorgestellt. Dabei hat das Centrum für Krankenhausmanagement (CKM) aus Münster die Antworten von 53 Teilnehmern an einer Umfrage ausgewertet. "Das ist zwar nicht repräsentativ, aber allemal sehr aussagekräftig", betont Geschäftsführer und Studienleiter Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff. Daher zeigten sich die mehr als 150 Kongressteilnehmer auch sehr interessiert an den Ergebnissen.

Von den Umfrageteilnehmer gaben 54 % an, mit ihrem Anbieter zufrieden zu sein, Begeisterung verspüren jedoch nur 13 %. Immerhin ein Drittel der Antwortenden waren nicht zufrieden oder enttäuscht. Auch bezüglich der Einweisung bzw. Produktschulung durch die Hersteller sahen die Nutzer deutliche Optimierungspotenziale. Die schlechten Erfahrungen beziehen sich hier auf fehlerhafte Programme, mangelhafte Unterstützung bei der Reorganisation der Workflows und einem unwirksamen Bug-Management.

Unter den RIS/PACS-Nutzer, die an der Studie teilnahmen, konnten 53 % durch die Einführung des Systems die Produktivität ihrer Abläufe steigern, trotzdem würden nur 13 % das verwendete System vorbehaltlos weiterempfehlen. Dies wird insbesondere durch die unzureichende Berücksichtigung von individuellen Wünschen der Nutzer, die mangelhafte Problemlösungsfähigkeit der Hersteller sowie die fehlende Kompatibilität mit anderen Systemen begründet. Die Zusammenarbeit mit dem Hersteller wurde von über 50 % der Nutzer als mangelhaft bewertet.

„Trotz allem führt an RIS/PACS-Lösungen kein Weg vorbei“, kommentiert Prof. von Eiff, „denn über 50 % der Nutzer haben die Kosten im Patientenversorgungsprozess gesenkt, und 30 % bestätigten qualifiziertere Diagnosemöglichkeiten.“

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