Medizin & Technik

Computertomograf besticht im Praxistest durch Dosisreduktion

25.04.2013 -

Das Carl-von-Basedow-Klinikum liegt im mitteldeutschen Raum im Ballungsgebiet Halle/Leipzig im Süden Sachsen-Anhalts. Das Krankenhaus in Merseburg verfügt über 652 Betten und ist das einzige Krankenhaus im Saalekreis. Seit Anfang des Jahres 2012 hat die Klinik einen neuen Computertomografen, den Low-Dose-CT AquilionPRIME von der Firma Toshiba.

Die neue Anschaffung hat die Stellung der Radiologie und den Klinikablauf durch den erweiterten Anwendungsbereich entschieden verbessert. „Wir haben lange überlegt, bevor wir eine Entscheidung getroffen haben. Die Klinikleitung hat zusätzlich einen externen Berater hinzugezogen, der unsere Anforderungen an das zukünftige Gerät kannte", erklärt Dr. Andreas Grothe, Chefarzt der Radiologie.

Im Rahmen der Finanzierungsmöglichkeiten wollte die Klinik das bestmögliche Gerät anschaffen: Es sollte auf die Patientenbedürfnisse abgestimmt sein und einen langfristigen Nutzen für die Klinik haben. Der Low-Dose-CT Aquilion PRIME war für das Carl-von-Basedow-Klinikum die beste Wahl.

„Da unser vorheriges CT-Gerät veraltet war, war es eine Notwendigkeit, für die radiologische Abteilung ein neues Gerät anzuschaffen, um unseren Patienten gerecht zu werden und um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben", sagt Dr. Grothe. Die Investition in einen High-End-CT hat einen großen Nutzen für die gesamte Klinik.

Ein neuer CT ist natürlich nur ein Teil des Gesamtmarketings, aber ein veraltetes CT-Gerät kann dem Ruf einer Klinik eher schaden als nutzen, besonders wenn die Dosis an Röntgenstrahlung sehr hoch ist.

„Mit dem Low-Dose-CT Aquilion PRIME können wir nun weitaus mehr Untersuchungen durchführen, bei einer Dosisreduktion bis zu 75 Prozent. Das spricht sich natürlich auch in der Bevölkerung herum", sagt Dr. Grothe. Bei der Wahl des Gerätes waren die Dosisreduktion und eine schnelle Verfügbarkeit der Bilder die ausschlaggebenden Faktoren. „Die Dosisreduktion ist für uns sehr wichtig. Wir müssen uns aus zeitlichen Gründen nun nicht überlegen, ob wir den Dosis sparenden Rekonstruktionsalgorithmus einsetzen oder nicht, sondern wir können dies bei jeder Untersuchung machen. Wir müssen auch keinen Zeitverlust bei der Untersuchung in Kauf nehmen. Somit ist also beides möglich: Dosisreduktion und schnelle Verfügbarkeit der Bilder", so Dr. Grothe.

Viele Patienten haben ein gesteigertes Bewusstsein für die enorme Belastung des Körpers, wenn die Dosis der Röntgenbestrahlung sehr hoch ist. Das könne schließlich sogar dazu fuhren, dass Patienten auf eine CT-Untersuchung verzichten, aus Angst vor der hohen Dosisbelastung.
Der neue CT kommt Patienten und Ärzten gleichermaßen zugute: Die Patienten profitieren von einer kurzen Untersuchungszeit und den drastisch reduzierten Röntgenstrahlen, für die Arzte verbessert sich die Diagnostik angesichts des erweiterten Anwendungsspektrums und der sehr guten Bildqualität.

„Mit dem Low-Dose-CT Aquilion PRIME war es uns möglich, unser Untersuchungsspektrum stark zu erweitern. Jetzt können wir Herzuntersuchungen durchführen, also Koronargefäßdarstellungen, die Herzdarstellung des linken Vorhofs. Erheblich verbessert wurden die Traumadiagnostik, die Gefäßdarstellung, die Schlaganfalldiagnostik und wir können jetzt auch Perfusionsuntersuchungen durchführen", erklärt Dr. Grothe. Spezialuntersuchungen wie Body Perfusion sind erst für die nächste Zeit geplant. „Das wollen wir auf jeden Fall forcieren, allerdings ist diese Untersuchung schwierig in die Routine einzubauen, weil sie sehr aufwendig und zeitintensiv ist. Geeignet ist diese Untersuchung für die gezielte Therapieeinschätzung für onkologische Patienten, aber mittlerweile ist die Nachfrage noch nicht vorhanden", sagt Dr. Grothe.

Für das Carl-von-Basedow-Klinikum ist der Aquilion PRIME eine wahre Bereicherung, besonders weil sich die Ablaufe im Haus entschieden verbessert haben. Seit Einführung des Gerätes zu Beginn des Jahres 2012 wurden bereits 5.000 Untersuchungen durchgeführt. Bis Ende des Jahres werden es nach Einschätzung des Chefarztes 6.600 Patienten sein.

Das entspricht einer Steigerung von 1.000 Untersuchungen im Vergleich zum Vorjahr. Für eine Akutklinik, die ein Routineprogramm abzuarbeiten hat, ist ein leistungsstarker CT unentbehrlich. Gerade die Onkologie hat ein breites Patientenspektrum.

„Durch die verbesserte Qualität der Bilder hat sich insbesondere für die Onkologie die Diagnostik verbessert. Und das ist natürlich auch bei der Versorgung unserer Patienten von großer Bedeutung", so Dr. Grothe.

Über das Bildarchivierungs- und Kommunikationssystem für die Befundung, die PACS Workstation, sind die Bilder auch im ganzen Haus abrufbar. Dieses Kommunikationssystem bietet den Ärzten eine große Flexibilität und ermöglicht dem gesamten Haus, auf die Daten des Aquilion PRIME zuzugreifen. Auf diese Weise können auch Kollegen anderer Fachrichtungen die Bilder ansehen, ohne extra in die Radiologie kommen zu müssen. Auch in der Anwendung überzeugt das neue CT-Gerat.

„Die Installation verlief reibungslos und die Einarbeitung in die Arbeitsabläufe durch die Firma Toshiba war sehr gut. Das Gerät ist schnell in der Bilddarstellung und Berechnung und es lässt sich sehr einfach bedienen, was dazu beiträgt, dass die Untersuchungen viel schneller gehen", sagt Dr. Grothe. Mit einem Gerät, das schnell und zuverlässig arbeitet, werden die Arbeitsablaufe im Haus verbessert. Durch die dreidimensionalen Bilder in sehr hoher Qualität können die Ärzte sichere Diagnosen stellen, wovon letztendlich die Patienten profitieren.

 

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