Hygiene

HWWI-Studie zur Standortpolitik der Regierung

06.11.2011 -

HWWI-Studie zur Standortpolitik der Regierung. Was haben zweieinhalb Jahre große Koalition dem Pharmastandort Deutschland gebracht? Um diese Frage zu klären, hat der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) Prof. Dr. Thomas Straubhaar vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) beauftragt, die Politik der Großen Koalition mit Blick auf den Pharmastandort in einer Studie zu untersuchen.

Prof. Straubhaar zieht folgende Bilanz: „Insgesamt betrachtet, gehen die Maßnahmen der großen Koalition zugunsten des Pharmastandortes Deutschland in die richtige Richtung. Positiv hervorzuheben sind die verschiedenen Forschungsinitiativen, die Exzellenzförderung und mit Abstrichen die Unternehmenssteuerreform. Zu den wesentlichen Schwächen zählen die hohe und sich zum Teil widersprechende Regulierungsdichte sowie ineffiziente Antrags- und Genehmigungsverfahren. Wenn Deutschland sich auf seine Standortvorzüge besinnt, deren Erhalt und gezielten Ausbau zum Kern einer politischen Strategie macht, kann Deutschland auch angesichts der zunehmenden Konkurrenz aus Schwellenländern weltweit ein führender Pharmastandort werden.“

Dr. Wolfgang Plischke, Vorsitzender des Vorstandes des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller, erklärt hierzu: „Die pharmazeutische Industrie beschäftigt allein in Deutschland 112.600 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2007 einen Umsatz von 31,2 Mrd. €. So gehört sie zu den leistungsfähigsten und produktivsten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Aber das Ansehen des Pharmastandorts Deutschland hat gerade bei Managern mit Standortverantwortung durch eine zum Teil undurchschaubare und widersprüchliche Überregulierung im Gesundheitssystem gelitten. Wir sollten den Paragraphendschungel lichten, damit Investoren wieder den Weg zu uns finden!“

„Aus der vorliegenden Studie des HWWI ziehe ich vor allem einen Schluss: Der Pharmastandort Deutschland verkauft sich unter Wert! Davon aber hat niemand etwas, weder die Industrie, noch die Politik. Deshalb fordere ich die Bundesregierung auf, gemeinsam mit dem VFA eine internationale Standortkampagne zu initiieren, die die Vorzüge unseres Standortes gegenüber investitionsverantwortlichen Managern hervorhebt“, so Plischke weiter.

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