Auszeichnungen

Prof. Dominik Groß in Nationalen AIDS-Beirat berufen

15.02.2011 -

Prof. Dominik Groß, Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin am Universitätsklinikum Aachen, ist von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler in den Nationalen AIDS-Beirat berufen worden. Der Beirat wurde neu zusammengesetzt und hatte im Januar in Berlin seine konstituierende Sitzung. Als Beratungsgremium des Bundesministeriums für Gesundheit begleitet er die Weiterentwicklung der HIV/AIDS-Strategie mit fachlichem Rat und Anregungen.

Ein Ziel des Beirats ist es, durch Anti-Stigma-Kampagnen eine Verbesserung der gesellschaftlichen Akzeptanz Betroffener herzustellen. Denn die AIDS-Epidemie wandelt sich. Neue Forschungsergebnisse in der Prävention werden diskutiert und müssen bewertet werden. Die großen Fortschritte in der Behandlung ermöglichen heute ein Leben mit HIV über viele Jahre. Dies schafft neue Bedürfnisse, auf die die Gesellschaft reagieren muss.

Die interdisziplinäre Besetzung des Beirates spiegelt die Vielfalt und Komplexität seiner Aufgabenstellung wider. Prof. Dominik Groß beschäftigt sich seit einigen Jahren mit der gesellschaftlichen Stigmatisierung und Diskriminierung bestimmter Patientengruppen (hierzu gehören HIV- und AIDS-Patienten, aber auch z.B. Anorexie-Patienten oder intersexuelle Menschen).

Zu den weiteren Mitgliedern des Beirats gehören neben Vertretern der Selbsthilfe z.B. Prof. Frank Kirchhoff, der 2009 als einer der weltweit führenden AIDS-Forscher den Leibniz-Preis erhielt, Prof. Jochen Taupitz, der u.a. Mitglied im Deutschen Ethikrat ist, und auch Prof. Rolf Rosenbrock, Mitglied der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer und zugleich Vorsitzender des Beirates der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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