Altenhilfezentrum Mahlsdorf

  • Das Altenhilfezentrum Mahlsdorf wird betreutes Wohnen, Tagespflege, Wohn- und Hausgemeinschaften sowie ein Hospiz anbieten.Das Altenhilfezentrum Mahlsdorf wird betreutes Wohnen, Tagespflege, Wohn- und Hausgemeinschaften sowie ein Hospiz anbieten.
  • Das Altenhilfezentrum Mahlsdorf wird betreutes Wohnen, Tagespflege, Wohn- und Hausgemeinschaften sowie ein Hospiz anbieten.
  • Campus-Struktur mit umfangreichen Freianlagen

Im östlichen Berliner Bezirk Mahlsdorf plant das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin (EDBTL) zusammen mit Feddersen Architekten den Neubau eines Quartiers mit vielfältigen Wohn- und Pflegeangeboten sowie einem hohem Anspruch an Nachhaltigkeit. Das „Altenhilfezentrum Mahlsdorf“ wird auf dem campusartigen Gelände betreutes Wohnen, Tagespflege, Wohn- und Hausgemeinschaften sowie ein Hospiz anbieten.

Die unmittelbare Nachbarschaft besteht vor allem aus Ein- und Zweifamilienhäusern. Diese kleinteilige Struktur nimmt der Entwurf auf, indem er vier eigenständige Gebäudeteile mit ein bis höchstens drei Geschossen schafft, die sich um einen barrierefrei gestalteten, zentralen Quartiersplatz herum gruppieren. Dieser Platz wird die gestalterische und soziale Mitte des Altenhilfezentrums bilden.

Im nördlichsten Gebäude des Ensembles, etwas oberhalb des Platzes, werden drei Wohngemeinschaften mit je acht Plätzen für Menschen mit Demenz entstehen. Im südlich davon liegenden Gebäude ist im Erdgeschoss eine Tagespflege mit 16 Plätzen vorgesehen. In den beiden darüberliegenden Geschossen werden insgesamt zehn Wohnungen mit zwei bis zweieinhalb Zimmern für Menschen mit beginnendem Hilfebedarf geschaffen.

Stationäre Pflege mit Begegnungsort  
Die Süd- und Westseite des  Platzes werden von den zwei Kuben der stationären Pflege gefasst. Im Erdgeschoss ist ein Quartierstreff mit einem Multifunktionssaal geplant, der ein Begegnungsort für Quartiersbewohner, Angehörige und Nachbarn sein wird. Im Sommer ist ein Außenbereich mit Terrasse zum Platz hin geöffnet. Auch der ambulante Pflegedienst hat im Erdgeschoss seinen Stützpunkt.

Im Erdgeschoss und in den Obergeschossen befinden sich vier Hausgemeinschaften mit insgesamt 52 Plätzen. Ihren Bewohnern steht auch ein eigener rückwärtiger Garten als assistenzfreier Außenbereich zur Verfügung.

Am südlichsten Rand des Grundstücks, geschützt und ruhig gelegen, befindet sich das eingeschossige Hospiz. Seine 14 Gäste bekommen hier viel Tageslicht und geschützte Räume des Rückzugs, auch im Garten.

Wohnungsnahe Quartiersangebote
Die Mischung aus Eigenständigkeit und Gemeinsamkeit charakterisiert sowohl die städtebauliche Figur als auch das architektonische Konzept des Altenhilfezentrums Mahlsdorf.

„Es war uns wichtig, dass alle Angebote des Quartiers so wohnungsnah wie möglich gestaltet sind und den Bewohnern immer die Wahl zwischen Gemeinschaft und Privatheit lassen“, erläutert Jörg Fischer, geschäftsführender Gesellschafter von Feddersen Architekten, seine Konzeptidee.

Je nach Bedarf finden Mieter und Bewohner auf dem Campus verschiedene Formen und Grade von Unterstützung vor und können gleichzeitig am öffentlichen Leben teilhaben, auch wenn sie bereits mit körperlichen oder kognitiven Einschränkungen leben. So kann das neue Quartier ein Viertel der kurzen Wege werden – nicht nur räumlich, sondern auch in der Interaktion der Anbieter und der Begegnung der Bewohnerinnen und Bewohner miteinander und mit den Nachbarn.

Regional vernetzt
Das EDBTL, ein großer und traditionsreicher Träger diakonischer Arbeit in Brandenburg und Berlin, verfügt über langjährige Erfahrung in der Altenhilfe und in der Hospizarbeit. Als diakonischer Träger legt der Bauherr Wert auf eine gute regionale Vernetzung in engem Kontakt zur örtlichen Kirchengemeinde. Ein wesentlicher Baustein der Unternehmensphilosophie des EDBTL ist Nachhaltigkeit.

„Alles, was wir tun, ist auf Zukunft hin angelegt“, so EDBTL-Vorstand Pfarrer Matthias Blume. Das gilt für inhaltliche ebenso wie für energetische Konzepte: „Wir werden mit dem Altenhilfezentrum Mahlsdorf annähernd Passivhaus-Standard umsetzen“, so Pfarrer Blume. Erste Vorarbeiten für die Baustelleneinrichtung finden noch im Herbst statt, der eigentliche Baubeginn ist für das Frühjahr 2020 geplant. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von etwa 1,5 Jahren.

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Feddersen Architekten

Berlin

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