Architektur von Krankenhäusern: Wohlfühlatmosphäre statt Einheitsweiß

  • Zukunftsfähige Gesamtlösungen im Gesundheitsbereich kombinieren eine funktionale Architektur mit einer ansprechenden Optik (Foto: Freyler Unternehmensgruppe).Zukunftsfähige Gesamtlösungen im Gesundheitsbereich kombinieren eine funktionale Architektur mit einer ansprechenden Optik (Foto: Freyler Unternehmensgruppe).
  • Zukunftsfähige Gesamtlösungen im Gesundheitsbereich kombinieren eine funktionale Architektur mit einer ansprechenden Optik (Foto: Freyler Unternehmensgruppe).
  • Das Ambiente entspricht bei modernen Gesundheitseinrichtungen eher einem Hotel als einer Klinik (Foto: Freyler Unternehmensgruppe).
  •  Große Walk-in-Duschen erfüllen die Ansprüche an barrierefreies Bauen und bieten obendrein deutlich mehr Komfort (Foto: Freyler Unternehmensgruppe).
  • Prägten früher sterile Farben und Oberflächen das Erscheinungsbild, sind es heute warme Töne sowie angenehme Holzoptiken (Foto: Freyler Unternehmensgruppe).

Eine sterile Architektur von Krankenhäusern, Reha- oder Therapieeinrichtungen gehört der Vergangenheit an. Gute Planer entwickeln ein ansprechendes Gesamtkonzept, das sowohl hygienische und funktionale Aspekte berücksichtigt, zudem aber auch eine Umgebung zum Wohlfühlen und Gesundwerden bietet.

Für eine zukunftsfähige Lösung sollten daher eine hervorragende Planung sowie die hochwertige Ausführung Hand in Hand gehen: „Wir realisieren Gesundheitszentren von der ersten Idee über den Bau bis hin zum Bezug - alles in enger Zusammenarbeit mit den Bauherren", erklärt Ruben Hacker, Geschäftsführer bei Freyler. „Somit ermöglichen wir nachhaltige und effiziente Gebäude - in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht."

Neu- oder Anbau, Erweiterung oder Umbau - Bauen im Gesundheitswesen ist ein sehr komplexer Prozess. So müssen beispielsweise zahlreiche Hygienevorschriften, interne Anforderungen an Logistik und Abläufe sowie die Bauordnungen von Bund und Ländern bedacht werden.

Daher sollte Planung und Ausführung, aber auch die Koordination während der Bauphase ein erfahrener Partner übernehmen. Die Mitarbeiter von Freyler legen von Beginn an großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Auftraggebern - schließlich bedarf ein solches Vorhaben Vertrauen und eine intensive Kommunikation: „Als Erstes erfassen wir die Wünsche und Ansprüche des Bauherren", führt Ruben Hacker aus, „eine moderne Klinik ist zwar ein Ort der Heilung, gleichzeitig jedoch auch immer ein Wirtschaftsbetrieb, der seine Räume bestmöglich nutzen möchte."

Maßgeschneidert und individuell

Da auf beiden Seiten erfahrene Profis stehen, werden in der Konzeptphase alle Kompetenzen gebündelt und die Bedürfnisse an das Gebäude erfasst. Der Bauherr bringt das Wissen über spezifische Abläufe ein, Freyler das Know-how für Planung und Bau. Aus der Summe der Details entwickelt das Team von Freyler dann verschiedene Möglichkeiten, aus denen sich der Auftraggeber das Konzept auswählt, in dem er sich eins zu eins wiederfindet - optisch wie funktional.

Für eine wirtschaftlich optimale Umsetzung strukturiert Freyler diesen anspruchsvollen Prozess: Bei einem Konzepttag sitzen alle maßgeblich Beteiligten auf Bauherren- sowie Planerseite an einem Tisch und ermöglichen somit von Beginn an die effiziente Gestaltung von Planung, Entwurf und Ausführung.

So entstehen maßgeschneiderte Lösungen, die einen nachhaltigen Betrieb garantieren. Obendrein vermeidet eine solch frühe Zusammenarbeit unnötige Umplanungen und Kompromisse während der Bauphase oder gar Baustopps, die die Investoren Geld und das Gebäude Qualität kosten.

Einheitslösungen gibt es nicht. Es gilt immer, verschiedene Nutzeranforderungen zu einer ausgewogenen Gesamtlösungen zu verbinden: Freyler plant daher jedes Gebäude von innen nach außen und garantiert somit vorbildliche Arbeitswelten mit kurzen Wegen für Ärzte und Pflegepersonal, heilende Umgebungen für Patienten und obendrein eine funktionale Architektur, die Kompetenz und Sicherheit widerspiegelt.

Ein Ansprechpartner für alle Fälle

Selbstverständlich gibt es bauliche Vorgaben, die ein Krankenhaus oder Therapiezentrum erfüllen muss. Neben allgemeinen, bundesweit geltenden Anforderungen sind in jedem Bundesland besondere Richtlinien und Vorschriften zu beachten. So gibt es beispielsweise in Brandenburg die Brandenburgische Krankenhaus- und Pflegeheim-Bauverordnung oder in Nordrhein-Westfalen die Verordnung über den Bau und Betrieb von Krankenhäusern (KhBauVO). Ergänzt werden diese durch verschiedene Empfehlungen von Organisationen im Gesundheitswesen, die sich speziell mit Neu- oder Umbauten einzelner Bereiche befassen: Die Deutsche Gesellschaft für Sterilgutversorgung (DGSV) erwartet in einer modernen Klinik die bauliche Teilung einer Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) in drei Bereiche plus zusätzliche Räume für Personal, Lager und Verwaltung. Zudem sollten die Vorgaben aus den Katalogen der PKV (Verband der privaten Krankenversicherung) mit einfließen, die als Basis für die Abrechnung der Zimmer dienen. So können später die Einnahmen einen Teil der Investitionskosten decken.

Auch klassische Bereiche wie der Brandschutz, das Strom- oder sanitäre Leitungsnetz erfordern im gesundheitlichen Sektor mehr Fingerspitzengefühl: „Unsere Auftraggeber müssen sich natürlich nicht mit Baunormen oder Richtlinien auseinandersetzen", erklärt Ruben Hacker von Freyler, „obendrein übernehmen wir die Koordination und Absprache mit allen Behörden und Ämtern, die bei einem solchen Vorhaben beteiligt sind." Dazu zählt vor allem das Gesundheitsamt, welches den gesamten Bauvorgang überwacht und am Schluss auch abnimmt.

Vom Krankenlager zur heilenden Umgebung

Waren früher große Schlafsäle, sterile Farben und Materialen sowie beengte Flure und Aufenthaltsräume tonangebend, sieht die Gestaltung einer modernen Klinik heute völlig anders aus. Allgemein gilt dabei: mehr Licht, mehr Raum und mehr Komfort. Bereits von außen wird ersichtlich, dass viel Wert auf die positive Wirkung von Tageslicht gelegt wird, denn großzügige Verglasungen gehören mittlerweile einfach dazu. Damit das Licht bis tief ins Gebäude hineinfällt, werden alle Räumlichkeiten offener realisiert: Die Flure sind breiter, die Zimmer - mit maximal zwei Betten - sind größer, ebenso wie Freizeit- sowie Aufenthaltsräume.

Dabei verbinden Profis wie Freyler eine funktionale Architektur mit einer optisch ansprechenden Gestaltung: „Wir realisieren nahezu alle Objekte im Gesundheitswesen nach den Normen für Barrierefreies Bauen (DIN 18024/1 und DIN 18024/2)", erläutert Freyler-Geschäftsführer Hacker, „das heißt jedoch nicht, dass dies auch gleich ersichtlich ist, wie beispielsweise bei großen Walk-in-Duschen."

Darüber hinaus kann allein mit der richtigen Farbgebung viel erreicht werden. Bestimmten früher Weiß und kalte Grün- oder Blautöne die Optik, sind es heute warme Farben - von Sonnengelb über kräftiges Orange bis hin zu Rot in allen Nuancen. Damit lassen sich nicht nur verschiedene Funktionsbereiche kennzeichnen und Orientierungshilfen für Besucher oder Patienten gestalten, sondern auch ein wohnliches Umfeld. Ein weiteres Plus: Dunkle und kühle Farbtöne oder sogar Weiß werden von älteren Menschen eher als unangenehm empfunden - warme Farben und Holzanmutungen vermitteln hingegen ein Gefühl der Sicherheit.

Wie auch bei der Farbwahl berät Freyler die Bauherren bezüglich Mö­blierung und Ausstattung: „Wir arbeiten in vielen Bereichen mit externen Fachleuten zusammen, sei es mit Farbberatern, großen Möbelherstellern oder Anbietern für Reinigungs- und Desinfektionsausrüstungen", sagt Ruben Hacker, „der Bauherr hat jedoch immer nur einen zentralen Ansprechpartner, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht." So entstehen Patientenzimmer, die vom Ambiente eher einem Hotel entsprechen als einem Krankenhaus, jedoch alle Anforderungen an Hygiene und Pflege erfüllen. Diese angenehme Gestaltung zieht sich bis in die Flure und Aufenthaltsbereiche, ebenso wie in die Arbeitszonen des Personals.

 

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FREYLER Industriebau GmbH
Draisstr. 4
79341 Kenzingen
Telefon: +49 7644 805 217
Telefax: +49 7644 805 206

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