Grundsteinlegung am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum

Neues Krankenhausgebäude für OP-Säle, Radiologie und Intensivmedizin in Schöneberg – weitere Bauabschnitte geplant

Der Grundstein ist gelegt: Am Grazer Damm in Berlin-Schöneberg entsteht nicht nur ein Krankenhausneubau, sondern ein komplett neues Krankenhaus. Das durch SIWA-Mittel geförderte Bauprojekt ist einer von insgesamt fünf Bauabschnitten. Das Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum wird damit baulich umstrukturiert – für eine bessere Patientenversorgung.

In den nächsten drei Jahren entsteht ein modernes Krankenhausgebäude für etwa 100 Klinikbetten, darunter 22 Intensivpflege-Betten. Auch die Radiologie, Herzkatheterlabore und sechs neue OP-Säle ziehen dann hier ein. In weiteren Bauabschnitten sollen später zusätzliche Funktionsgebäude und auch eine neue Rettungsstelle errichtet werden.

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kolat: „Berlin wächst im Bundesmaßstab überproportional, auch im Südwesten. Das macht es erforderlich, in die soziale Infrastruktur zu investieren – natürlich auch in die medizinische Versorgung und in moderne Krankenhäuser. Die bauliche Neuordnung des Schöneberger Klinikums ist der richtige Schritt, um die qualitativ gute medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger auch mit Intensivmedizin in Zukunft sicherzustellen.“

Die Gesamtbaukosten für den Teilbauabschnitt sind mit 64,2 Mio. € veranschlagt, 10 Mio. € davon werden aus dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA) gefördert.

Dr. Andrea Grebe, Vorsitzende der Geschäftsführung von Vivantes: „Wir bauen hier praktisch ein komplett neues Krankenhaus. Damit investieren wir in eine bessere Versorgung der Patienten für die kommenden Jahrzehnte. Gebaut wurde das Auguste-Viktoria-Klinikum Anfang des letzten Jahrhunderts im so genannten Pavillonstil – also mehreren, kleineren Gebäuden. Das ist heute nicht mehr zeitgemäß, vor allem weil dies lange Laufwege und vergleichsweise wenig Komfort bedeutet. Das baulich umstrukturierte Klinikum wird künftig unseren Mitarbeitern die Arbeit erleichtern, die Unterbringung der Patienten zeitgemäßer gestalten und eine qualitativ bessere Versorgung ermöglichen.“

Technikzentrale schon erneuert

Bereits entstanden ist eine neue Technikzentrale am Grazer Damm.

Diese versorgt die Neubauten künftig u.a. mit  Wasser und Wärme. Erst nachdem die Technikzentrale errichtet wurde, kann nun in einem ersten Bauabschnitt mit dem Bau der darüber liegenden OP-Säle und Bettenstationen begonnen werden.

Für das Auguste-Viktoria-Klinikum wurde 1903 der Grundstein gelegt, eröffnet wurde es dann 1906 im damals üblichen dezentralen Pavillonstil, also mit mehreren freistehenden Bauten. Das bringt bei der Versorgung lange Wege mit sich, bietet nun aber den notwendigen Platz für neue Gebäude auf dem Krankenhausgelände.

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