Neues Forschungsgebäude für das UKE

  • Außenansicht vom Campus Forschung II und Hamburg Center for Translational Immunology Foto: HDR Architekten.Außenansicht vom Campus Forschung II und Hamburg Center for Translational Immunology Foto: HDR Architekten.

Bund fördert Hamburg Center for Translational Immunology des UKE mit rund 22,7 Mio. €.

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) baut sein neues Forschungsgebäude Campus Forschung II und Hamburg Center for Translational Immunology (HCTI): Der Bund fördert das HCTI mit rund 22,7 Mio. €. Bereits zuvor hatte die Hamburger Bürgerschaft ihre Zustimmung signalisiert. Der Baubeginn ist für den kommenden Winter geplant. 2023 sollen die ersten Forscher einziehen.

„Mit dem HCTI-Neubau schaffen wir exzellente Bedingungen für den Brückenschlag von der medizinischen Grundlagenforschung zur Behandlung am Krankenbett. Ziel ist es, bessere Therapiemöglichkeiten bei autoimmunen und chronisch-entzündlichen Erkrankungen zu entwickeln. Die hervorragende Bewertung des wissenschaftlichen Konzepts seitens des Wissenschaftsrates unterstreicht einmal mehr die Stärke der medizinischen Forschung am UKE. Der Startschuss für das HCTI ist auch ein starkes Signal für das geplante Cluster zur Infektionsforschung“, sagt Katharina Fegebank, Wissenschaftssenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg.

„Wir freuen uns sehr über die großzügige finanzielle Förderung durch den Bund und die Unterstützung durch die Freie und Hansestadt Hamburg. Das neue Forschungsgebäude ist für das UKE nicht nur ein weiterer Baustein unseres Zukunftsplans 2050 und der strukturellen und medizinischen Neuordnung des UKE-Campus. Es unterstreicht vielmehr eindrucksvoll unsere dynamische Entwicklung in Wissenschaft und Forschung“, sagt Prof. Dr. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE.

Der Neubau mit rund 150 Laboreinheiten schafft die erforderlichen Arbeits- und Laborplätze, um die medizinische Forschung am UKE weiter auszubauen. Allein 2019 haben die Wissenschaftler des UKE rund 111 Mio. € an Drittmitteln für ihre Forschung eingeworben, über 12 Mio. € mehr als im Vorjahr. Die Forschungsschwerpunkte in diesem Neubau liegen in den Bereichen Entzündungen, Infektionen und Immunologie.

Die Finanzierung des Neubaus soll, wie die meisten Projekte des UKE Zukunftsplans 2050, über das in der Stadt praktizierte Mieter-Vermieter-Modell realisiert werden.

Es sieht vor, dass die Klinik Facility-Management Eppendorf (KFE), ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des UKE, als so genannte Realisierungsträgerin die Gebäude im Auftrag einer Objektgesellschaft erstellt. Die Objektgesellschaft vermietet an den Nutzer, also das UKE, der wiederum für die Miete einen Zuschuss von der Stadt erhält.

Für den Gebäudeteil HCTI wurde eine Mitfinanzierung beim Bund beantragt, daher stand die im Dezember 2019 erfolgte Zustimmung der Bürgerschaft zum Bau unter dem Vorbehalt der Bundesbeteiligung. Heute hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) ihre Zustimmung erteilt, nachdem das wissenschaftliche Konzept in der Vorbegutachtung als hervorragend bewertet worden war. Die Gesamtbaukosten für beide Gebäudeteile (Campus Forschung II und HCTI) belaufen sich auf rund 91 Mio. €.

Zukunftsplan 2050 des UKE

Damit das UKE auch in Zukunft Krankenversorgung, Forschung und Lehre auf Spitzenniveau und mit internationaler Ausstrahlung leisten kann, muss die bauliche Infrastruktur diesen Erfordernissen kontinuierlich angepasst werden. Auf Basis des von der Stadt beschlossenen Bebauungsplans soll der UKE-Campus weiter strukturiert und die Bebauung verdichtet werden. Dafür wurde der Zukunftsplan 2050 entwickelt, der mit den Neubauten der Martini-Klinik, des Universitären Herz- und Gefäßzentrums Hamburg und des Campus Forschung II und Hamburg Center for Translational Immunology (HCTI) startet.

Weitere Informationen zum UKE Zukunftsplan 2050 und den einzelnen Bauprojekten unter: www.uke.de/2050

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UKE Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistr. 52
20251 Hamburg
Telefon: +49 40 7410 0
Telefax: +49 40 7410 54932

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