Trockene und hygienisch saubere Hände in nur zehn Sekunden

  • Karen Hall, Mikrobiologin bei Dyson, präsentierte das Gerät auf der Medica PreView in Hamburg.Karen Hall, Mikrobiologin bei Dyson, präsentierte das Gerät auf der Medica PreView in Hamburg.
  • Karen Hall, Mikrobiologin bei Dyson, präsentierte das Gerät auf der Medica PreView in Hamburg.
  • Der Dyson Airblade ist ein berührungsfreies Gerät, das die Hände sekundenschnell und zuverlässig trocknet. Das ist wichtig, denn feuchte Hände verbreiten bis zu 1.000 Mal mehr Bakterien als trockene Hände.

Das britische Technologieunternehmen Dyson ist seit vielen Jahren in unterschiedlichen Branchen erfolgreich. Der innovative Händetrockner Dyson Airblade soll sich jetzt auch in Krankenhäusern etablieren. Management & Krankenhaus sprach mit Karen Hall, Mikrobiologin bei Dyson, anläßlich einer Demonstration des Geräts während des Medica PreViews in Hamburg.

M & K: Wo liegen die Vorteile des Dyson Airblade?

Karen Hall: Heute trocknet man sich meist noch mit Papier- und Stofftüchern oder Warmluft die Hände. Das wirft jedoch gravierende hygienische Probleme auf. So müssen stets Oberflächen berührt werden, die potentiell Bakterien tragen. Bei den Warmluft-Händetrocknern wird zum Erzeugen der nötigen Hitze Raumluft und damit verbunden auch Bakterien angesaugt und auf die noch feuchten Hände geblasen.

Der Dyson Airblade ist ein berührungsfreies Gerät, das die Hände sekundenschnell und zuverlässig trocknet. Das ist wichtig, denn feuchte Hände verbreiten bis zu 1.000 Mal mehr Bakterien als trockene Hände. Die Technologie dieses Händetrockners wurde von den Wissenschaftlern des HACCP (Hazard Analysis - Critical Control Point) geprüft. Diese bestätigen, dass der Dyson Airblade höchsten Ansprüchen der Lebensmittelsicherheit entspricht.

Darüber hinaus sind herkömmliche Händetrockner langsam, sie benötigen bis zu 43 Sekunden, um die Hände zu trocknen. Das ist für Klinikpersonal, das sich täglich Dutzende Male die Hände reinigt, mit einem enormen Zeitaufwand verbunden.

Wie schlägt sich das auf die ökologische Bilanz nieder?

Hall: Warmluft-Händetrockner verbrauchen zur Hitzeerzeugung sehr viel Energie. Der Dyson Airblade spart im Vergleich bis zu 80% Energie ein. Stoffhandtücher müssen mit einem großen logistischen Aufwand gesammelt und gereinigt werden. Papierhandtücher sind teuer in der Anschaffung und Entsorgung und nicht umweltfreundlich.

Wie genau funktioniert der Dyson Airblade?

Hall: Eine digitale Pulstechnologie erzeugt 88.000 Umdrehungen pro Minute, womit 37 l Luft pro Sekunde angesaugt werden. Die Luft für den Hochgeschwindigkeitsluftstrom wird gereinigt, bevor sie auf die Hände trifft.

Der Händetrockner bläst dann saubere, nicht erwärmte Luft mit etwa 640 km/h aus einem schmalen Schlitz auf die Hände. So wird das Wasser schonend von den Händen abgestreift, die binnen zehn Sekunden trocken sind.

Was ist mit der Oberfläche des Trockners? Darauf sind doch sicher Bakterien?

Hall: Die Oberfläche des Dyson Airblade ist mit einem speziellen Material mit antimi¬krobiellen Zusätzen beschichtet, auf dem sich Bakterien nicht vermehren können. Grundsätzlich muss die Oberfläche des Händetrockners aber gar nicht berührt werden, da er durch einen Infrarotmechanismus startet. Durch den lebenslangen H12 HEPA-Filter im Gerät werden 99,9% der Bakterien und 99,5% der Staubpartikel aus der Luft entfernt, bevor diese auf die Hände geblasen wird.

Wie gewährleisten Sie den Hygienestandard?

Hall: Der Dyson Airblade wurde von verschiedenen Organisationen untersucht. Laut der globalen Beratungs- und Zertifizierungsorganisation für Hygiene am Arbeitsplatz NSF International erfüllt der Händetrockner die strengen Anforderungen der NSF-Norm P335. Studien am Hautforschungszentrum der Universität Leeds ergaben, dass die Haut durch den Dyson Airblade nicht geschädigt wird. Das bestätigt auch die British Skin Foundation. Prof. Dr. Margitta Worm, Allergie-Centrum-Charité in Berlin, urteilt: „Aus dermatologischer Sicht ist ein Händetrockner, der in kurzer Zeit ohne übermäßige Wärmeproduktion und wenig Reibung die Hände trocknet, zu begrüßen. Dieser Händetrockner stellt einen Fortschritt in der Entwicklung der Technologie und der Hygiene des Händetrocknens dar." Derzeit laufen Gespräche mit Behörden und Organisationen, um diese Expertise zu untermauern und zu erweitern.

Wo wird der Dyson Airblade in Deutschland bereits eingesetzt?

Hall: Er findet heute weite Verbreitung speziell in Unternehmen der Lebensmittelindustrie, wo ebenso hohe Anforderungen an die Handhygiene bestehen wie im Krankenhausumfeld. Aber auch immer mehr Hotels, Restaurants, Flughäfen und öffentliche Institutionen wie Universitäten und Schulen setzen bereits auf unseren Händetrockner.

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