IT & Kommunikation

Cisco Expo: Produktivitäts-Perspektiven- Milliarden Kommunikationsgeräte IP-basiert vernetzt

13.06.2014 -

Cisco Expo: Produktivitäts-Perspektiven- Milliarden Kommunikationsgeräte IP-basiert vernetzt. Sie ist die „faszinierende Stadt“ in einem „Deutschland in Wandel“ – so beantwortete Cisco Systems Vice President und Deutschland-Geschäftsführer Michael Ganser die Frage, warum im Mai die Cisco Expo (www.cisco-expo.de, ein alljährliches Event seit Beendigung des CeBIT-Auftritts von Cisco) erstmals in Berlin veranstaltet wurde.
Im Zentrum seiner Eröffnungsrede im Nobel-Hotel Estrel stand die Aussage, dass bis zum Jahr 2010 Milliarden von ITK-Geräten – „Devices“ – IP-basiert vernetzt sein werden.
Somit, so Ganser, wird IT zum Motor für die deutsche Wirtschaft, und insbesondere die Aufholjagd auf dem Breitband-Gebiet beginnt.
Dass Deutschland in Weltstatistiken in punkto Produktivität relativ weit oben rangiert, beruht insbesondere auf verbesserten Prozessen; sie sind, neben dem Einsatz von ITK, ausschlaggebend für wettbewerblich vorteilhafte Produktivitätsvorsprünge, so der Manager beim Anbieter für Komponenten intelligenter Netzwerke weiter.
Eine enorme Zahl von rund 2.500 Teilnehmern besuchte die Veranstaltung, an der sich über 30 Cisco-Partner beteiligten.
In über 80 Vorträgen und Diskussionsrunden sowie einer begleitenden Ausstellung informierten sich die Besucher darüber, wie Organisationen durch den Einsatz intelligenter Netzwerktechnologie Produktivität und Wachstum steigern können.
Eine Serie von Präsentationen adressierte dabei das Gesundheitswesen, das durch sein großes Optimierungspotential einen hohen Stellenwert für Netzwerktechnologie-Anbieter besitzt.
So kam das Sana-„Krankenhaus der Zukunft“ in Remscheid zur Sprache, das in seinem Neubau einen effizienten medizinischen Workflow eingerichtet hat – auf Grundlage der Vernetzung von Patientendaten, Bildverteilung und Telefonie.
Verkürzte Verweildauer und gewinnorientierte Betriebsführung stünden keinesfalls im Widerspruch zu erstklassiger medizinischer Versorgung, so der Tenor zu diesem „Best Practice“-Beispiel für deutsche Gesundheitseinrichtungen.
Die Albklinik Münsingen sieht hingegen Rainer Hirt als Vorreiter – mit dem dortigen Neubau entstand die „erste Klinik in Deutschland, die ihre Struktur komplett auf WLAN und VoIP aufbaut – und auch nutzt“.
Die Prozesse wurden „für den Patienten“ optimiert, was traditionelle Grenzziehungen abschafft; „Leistungsverdichtung“ – weniger Personal erledigt dasselbe Arbeitsvolumen – erfordert der wirtschaftliche Druck.
So hilft die Vernetzung etwa durch integrierten Schwesternruf dabei, Wegestrecken zu reduzieren, und Gruppenrufe etwa für das Reanimationsteam (mit Klartextmeldung zum Ort) erhöhen die Verfügbarkeit und Qualität der Betreuung.
Bessere Erreichbarkeit der Mitarbeiter bringt Vorteile bis hin zur Kommunikation mit den Zuweisern, die als Kunden für Krankenhäuser oberste Priorität einnehmen.
Die Integration in der Albklinik, die Teil der Kreiskliniken Reutlingen ist, so der Planungschef in Berlin, geht bis hin zur Gebäude-IT und nächtlichen Videoüberwachung.

Triple Play zur Zukunftssicherung
Bernd Bischoff, CEO von Fujitsu Siemens Computers, empfahl den Organisationen auf der Cisco Expo, wesentliche technologische Innovationsschübe wie die Zusammenführung von Sprach- und Datennetzwerken nicht zu verpassen, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen.
Das Resümee Gansers: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass IT Chefsache ist. So verstanden, kann die IT alle Bereiche einer Organisation durch eine erhöhte Wertschöpfung massiv unterstützen" – ein deutlicher Fingerzeig auch in Richtung der Krankenhausmanager.

Michael Reiter

Partnerschaften: Cisco Systems gab auf der Cisco Expo eine strategische Partnerschaft mit TSystems bekannt.
Gemeinsam mit der Telekom-Tochter bietet Cisco künftig u.a. integrierte Services für lokale Unternehmensnetzwerke, IP-Kommunikation, Sicherheit und RFID. Darüber hinaus verlautbarte Cisco eine Entwicklungspartnerschaft für Rechenzentrumslösungen mit Fujitsu Siemens Computers.
Mit Intel, Nokia und RIM kooperiert das Unternehmen künftig bei der Integration von Voice-over-IP und Wireless- LAN-Technologie.

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