IT & Kommunikation

ITeG und KIS-Tagung 2006: Informationsangebote für Healthcare IT gebündelt

27.03.2013 -

ITeG und KIS-Tagung 2006: Informationsangebote für Healthcare IT gebündelt. Eine Messe mit Entscheider-Kongress, die sich innerhalb von drei Jahren zum Muss für IT-Verantwortliche im Gesundheitswesen entwickelt hat (30.5.–1.6.) – und eine lang etablierte Fachtagung zu allen Themen rund um KIS (31.5.–2.6.): Diese Kombination hat enorme Zugkraft in der Healthcare-IT-Branche.
Was wird in Frankfurt geboten? Michael Reiter im Gespräch mit dem Organisator der KIS-Tagung, Prof. Dr. Paul Schmücker.

 M & K: Herr Professor Schmücker, was verspricht sich die GMDS von der Parallel-Platzierung zur ITeG?
P. Schmücker: Durch diese Kombination wird die gesamte Veranstaltung zu „dem“ Highlight der Informationsverarbeitung im Gesundheitswesen.
Wir bündeln eine praxisnahe Fachtagung und eine Messe mit Kongressprogramm – die Reise an den Main lohnt sich also doppelt für alle Entscheider und Anwender, die mit IT ihren Informationsfluss und ihre Prozesse optimieren wollen!

M & K: „Entweder – oder“ – muss sich denn der Teilnehmer nicht für einen der Veranstaltungsteile entscheiden?
P. Schmücker: Wir haben seitens ITeG und GMDS die Veranstaltungselemente so gelegt, dass z.B. durch lange Pausen der Fachtagung der Besuch der Ausstellung und das Gespräch mit Anbietern möglich werden.

M & K: Was versprechen Sie sich vom Frankfurter Event?
P. Schmücker: Durch die Symbiose wollen wir die Teilnehmerzahlen der KIS-Tagung – von bislang ca. 400 – weiter steigern.

M & K: Wie sieht Ihr Programm aus?
P. Schmücker: Das Programm der KIS-Tagung deckt weitgehend das gesamte Feld der IT im Gesundheitswesen ab.
Am ersten Tag findet auch die Jahrestagung der GMDS-Arbeitsgruppe Medizin- Controlling statt – Themen sind z.B. Qualitätsindikatoren zur Steuerung und Qualitätspräsentation klinischer Behandlungsprozesse.
Zugleich wird am 30. Mai ein Clinical Quality Challenge veranstaltet, bei dem sieben Softwareanbieter ihre Lösungen zum Qualitätsmanagement in einem Feldtest präsentieren.
Weitere Schwerpunkte sind beispielsweise Datenschutz- und Datensicherheitsanforderungen an die multimediale Gesundheitstelematik und die einrichtungsübergreifende Elektronische Patientenakte.
Am Donnerstag, dem zweiten Tag, liegt der Fokus auf Systemarchitektur und Modellregionen der Gesundheitskarte.
Zu Mobile Computing gibt es einen Überblick und Informationen zum Zusammenhang mit KIS; Web-basierte Elektronische Patientenakten, der Stand der elektronischen Archivierung, telemedizinische Vernetzung, strukturierte Qualitätsberichte, Zuweiserportale, intelligente Suche in medizinischen Texten, KIS-Migration, Anbindung der Funktionsdiagnostik ans KIS sind weitere Themen.

M & K: Welche Highlights erwarten Sie an diesem Veranstaltungstag?
P. Schmücker: Hier ist der Vortrag von Peter Wagemann, Boston, über die elektronische Patientenakte für die integrierte Versorgung ebenso zu nennen wie jener von Prof. Ursula Hübner, Osnabrück, zum IT-Einsatz in deutschen Krankenhäusern.

M & K: Bitte nennen Sie noch Beispiele für den dritten Tag der Tagung.
P. Schmücker: Am Freitag findet mit sechs Anbietern ein Archiving Challenge zum rechnerunterstützten Dokumentenmanagement und zur digitalen Archivierung statt, und die GMDS-Arbeitsgruppe „Mobiles Computing in der Medizin“ führt eine Tagesveranstaltung zur mobilen Datenerfassung und zu ortsabhängigen Diensten durch.
Ein weiteres ganztägiges Praxisseminar befasst sich mit Anforderungen, Standards und Lösungen zur semantischen Interoperabilität in eHealth. In einem Tutorium „Modellierung von KIS“ erlernen die Teilnehmer Werkzeuge zur rechnerunterstützten KIS-Beschreibung für die strategische Planung.

M & K: Vielen Dank, Herr Professor Schmücker – Ihre Ausführungen machen deutlich: ITeG und KIS-Tagung sind ein klares Muss für Entscheider und Anwender.

M & K auf der ITeG – Besuchen Sie den Stand Ihres Entscheidermediums: Halle 4.1, A20. Das ganz besondere Highlight: Der Kongress „RFID & Co. im Gesundheitswesen“ am 30. Mai ebenfalls in derselben Messehalle.
Expertenvorträge und ein Roundtable am Mittag geben Einblick über Technologien, über wirtschaftliche Aspekte und eine Reihe erfolgreicher Projekte in Krankenhäusern. Die Teilnahme ist für ITeG-Besucher frei“ – Michael Reiter, Ressortleiter IT.

www.gmds.de
www.iteg-messe.de

 

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