Krankenhaus-IT: Remote-Management-Lösung minimiert Ausfallzeiten

Krankenhaus-IT: Remote-Management-Lösung minimiert Ausfallzeiten. Für die unterbrechungsfreie Versorgung der Patienten benötigen Ärzte und Pfleger absolut zuverlässigen Zugang zu speziellen Applikationen. Um die Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur 24 Stunden am Tag zu gewährleisten, investierte Asklepios in eine Remote-Management-Lösung von Avocent.

Der Name Asklepios steht für das größte private Klinikunternehmen in Deutschland. Der Spezialist für Privatisierungen übernahm allein in den letzten Jahren mehr als 50 öffentliche Kliniken. Als Meilenstein in diesem Prozess erwies sich die Privatisierung des LBK Hamburg im Januar 2005. Die Akquisition des LBK hatte auch für die IT von Asklepios eine tiefgreifende Bedeutung. Der LBK brachte zwar ein eigenes Rechenzentrum in Hamburg mit, aber viele wichtige Server waren noch dezentral auf die Kliniken verteilt. Die Geräte der einzelnen LBK-Kliniken wurden zum Teil in das Hamburger Rechenzentrum verlagert. Die übrigen dezentralen Server sollen im Laufe dieses Jahres dorthin folgen.

Bis dahin stehen die etwa 50 IT-Administratoren des Hamburger Rechenzentrums vor der Herausforderung, auch die externen Geräte zu verwalten. Hierbei kam die Mannschaft bald an ihre zeitlichen Grenzen. Denn sobald ein Gerät ausgefallen war oder das Netzwerk eine Störung hatte, musste ein Techniker zur Problemlösung das Problem vor Ort lösen, da in solchen Fällen das IT-Team von außen keinen Kontakt mehr zu den Servern aufbauen konnte. Sowohl die unproduktive Fahrtzeit des jeweiligen Administrators als auch die entsprechende Länge der Ausfallzeit stellte die ZD.IT vor ein massives Problem. „Um die Lage zu entspannen“, erklärt Robert Lacroix, Leiter Basistechnologie der Asklepios Gruppe, „entschieden wir uns kurz nach der Übernahme des LBK für den Einsatz einer Fernmanagement-Lösung, mit der wir die zentralen und vor allem dezentralen Server vom Rechenzentrum aus überwachen und steuern konnten.“

Die Technologie sollte auch bei Störung des Netzwerkes in der Lage sein, Zugriff auf die Geräte zu schaffen. „Dieser musste bis in die BIOS-Ebene reichen, damit wir auch Konfigurationen über die Ferne durchführen können. Insgesamt suchten wir eine Lösung, mit der sich die ausgelagerten Geräte praktisch so verwalten lassen wie ein lokaler Server“.

Nach den Anbietern solcher Technologien suchte Asklepios nicht lange. „Avocent war uns als Marktführer im Bereich Fernmanagement bekannt“, so Lacroix, „um jedoch einen Vergleich zu haben, evaluierten wir zusätzlich die Produkte zweier Wettbewerber.“ Dem theoretischen Evaluierungsprozess folgte im Frühjahr 2005 eine praktische Testphase im Hamburger Rechenzentrum. „Wir installierten einen KVM-over-IPSwitch je Anbieter und verknüpften diesen mit ausgewählten Servern“, schildert der Manager.

„Schon nach drei Wochen stellten wir fest, dass uns die Technologie von Avocent mehr überzeugt“, berichtet Lacroix. „Unsere Administratoren konnten mit ihr absolut fehlerfrei den erwünschten Zugriff auf die Server herstellen und sie von Ferne beispielweise hoch- und wieder runterfahren. Zudem ist die webbasierte Managementoberfläche von DSView3 intuitiv zu verstehen. Auch die Sicherheitsfeatures von Avocent wie die serverbasierte Authentifizierung und die Verschlüsselung der Datenpakete waren einwandfrei.“ Im Mai 2005 investierte Askle- pios in 36 KVM-over-IP-Switches DSR2020 von Avocent. Dazu kamen zwei Lizenzen für die Managementsoftware DSView 3. Ingesamt beliefen sich die Investitionen dabei auf 200.000 €. Derzeit nutzen 50 IT-Verantwortliche in Hamburg die Technologie. Die Erfahrungen, die sie im letzten halben Jahr damit gemacht haben, sind durchwegs positiv.

„Die Avocent Switches funktionieren reibungslos, bisher hatten wir keinerlei Schwierigkeiten“, so Lacroix. „Die Zeitersparnis durch die Fernmanagement- Lösung ist enorm. Mit der Technologie können unsere Administratoren die Server zu jeder Tages- und Nachtzeit und von jedem Ort aus erreichen. Als zweiten Hauptvorteil nennt Asklepios die Konsolidierungsleistung. „Mit der Managementsoftware lässt sich eine unbegrenzte Anzahl von Servern bequem per „Point-and-Click“ von einer einzigen Oberfläche aus verwalten.“ Darüber hinaus greift die Software auf Active Directory zu, so dass die User nicht noch einmal in DSView angelegt werden müssen. Die IT-Administratoren von Asklepios benötigen für die Software kein eigenes Passwort, die hauseigenen Richtlinien für die Zugangscodes werden übernommen. Ein weiteres wichtiges Leistungsmerkmal des Anbieters war das Arbeiten mit standardisierten Protokollen und die Kompatibilität mit jedem Betriebssystem.

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