Medizin & Technik

Drug Eluting Stents: Studien-Ergebnisse

11.03.2012 -

Drug Eluting Stents: Studien-Ergebnisse. Der Einsatz von Drug-Eluting Stents hat nach statistischen Erhebungen zu erhöhten Komplikationen im Vergleich zu unbeschichteten Stents geführt. Hierzu gehört eine deutlich erhöhte Rate an Herzinfarkten und Todesfällen, die wahrscheinlich auf einen thrombotischen Verschluss zurückzuführen sind, der noch Jahre nach Implantation auftreten kann. Diese Erkenntnisse zeigen, dass die Beachtung der richtigen Indikation für den Behandlungserfolg entscheidend ist. Diese sieht eine Stent-Behandlung nur bei Patienten mit koronaren Ein- Gefäßerkrankungen und ausgewählten KHK-Patienten mit zwei betroffenen Koronarästen vor. Das geringste Risiko für alle KHK-Patienten besteht bei leitliniengerechter Behandlung. Die DGTHG empfiehlt, sich regional für Fragen besorgter Patienten, betreuender Hausärzte und behandelnder Kardiologen zur Verfügung zu stellen. Außerdem wird zu einer frühzeitigen Bypass-Operation bei allen Patienten geraten, die im Anschluss an das Legen eines Stents die Gabe von blutverdünnenden Arzneimitteln nicht vertragen oder die diese Medikamente absetzen müssen.

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