Preflucel erhält Zulassung zur Prophylaxe der saisonalen Grippe

Zellkultur-basierter Impfstoff von Baxter ermöglicht neue Dimension in der Qualität und Sicher-heit von Grippe-Impfstoffen

  • Preflucel Injektionssupension in der Fertigspritze (Foto: Baxter)Preflucel Injektionssupension in der Fertigspritze (Foto: Baxter)

Preflucel wurde vom Paul-Ehrlich-Institut für den Einsatz zur Prophylaxe der Influenza bei allen Altersgruppen ab 18 Jahren freigegeben. Damit steht der derzeit einzige Grippe-Impfstoff zur Verfügung, dessen Herstellung ohne Hühnereier erfolgt. Die Produktion auf Basis der innovativen Verozell-Technologie setzt einen neuen Maßstab an Reinheit, da sie ohne Hühnereiweiß, Antibiotika, Konservierungsmittel und auch ohne Wirkverstärker auskommt.

Der neue Impfstoff schützt nachweislich vor einer Influenza über die gesamte Grippe-Saison hinweg und ist hervorragend verträglich. Preflucel wird als Injektionssuspension in einer latexfreien Fertigspritze ausgeliefert. Weitere Informationen erhalten Sie von unserer kostenlosen Impfstoff-Serviceline unter 0800 - 8426822.

Die Entscheidung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) basiert auf den überzeugenden Daten der drei großangelegten Phase-III-Studien. In allen drei Studien übertraf Preflucel die definierten Immunogenitätsparameter der EMA bei über 9.000 Erwachsenen und älteren Personen.1,2 In einer dieser großen klinischen Phase-III-Studien aus der Grippesaison 2008/2009, die in den USA durchgeführt wurde, zeigte sich eine exzellente, knapp 80 %ige effektive Schutzrate gegenüber den empfohlenen Stämmen und eine Schutzrate von rund 72 % gegenüber allen in der Saison zirkulierenden Influenza-Viren.1,3 Die Ergebnisse dieser Studie wurden im Februar diesen Jahres im renommierten Lancet Journal publiziert. Zudem hält der Impfschutz von Preflucel nachgewiesen über die gesamte Grippe-Saison an. Auch die Verträglichkeit des neuen Impfstoffs ist sehr gut. Die meist lokalen, unerwünschten Wirkungen traten vergleichbar selten auf wie bei Impfstoffen, die in Hühnereiern produziert werden.1,4 Die im letzten Jahr in der Impfpraxis in Österreich und Tschechien gesammelten Erfahrungen unterstreichen diese hervorragenden Ergebnisse.

Über Influenza

Die saisonale Influenza ist eine akute, hoch ansteckende Viruserkrankung mit systemischen Symptomen und Atemwegsbeschwerden. Sie kann alle Altersgruppen befallen, wobei ältere Menschen, chronisch Kranke und Personen mit einem geschwächten Immunsystem besonders gefährdet sind.5 Die saisonale Grippe wird von humanen Influenzaviren des Typs A oder B verursacht und ist nicht zu verwechseln mit einem grippalen Infekt.

Dieser wird etwa vom Rhinovirus oder Coronavirus hervorgerufen.

In der Europäischen Union ist die Influenza jedes Jahr für geschätzte 40.000 Todesfälle verantwortlich.5

Die Weltgesundheitsorganisation (World Health Organisation, WHO) und die nationalen europäischen Behörden empfehlen die Grippe-Impfung als effektivsten Weg, Influenza und schwerwiegende Folgeerkrankungen zu verhindern. Da die relative Verteilung sowie die Art der zirkulierenden Stämme je nach Grippe-Saison variieren, sollte die Impfung jedes Jahr wiederholt werden.

Gerade bei den genannten Risikogruppen kann die Impfung schwere Verläufe und Komplikationen um bis zu 60 % und Todesfälle um 80 % reduzieren.6 Hieraus resultieren auch ökonomische Vorteile, durch signifikant weniger Pneumonien und damit geringeren Hospitalisierungsraten.7

Referenzen

  1. Fachinformation Preflucel Stand März 2011
  2. EMA. Guidance on harmonisation of requirements for influenza vaccines [CPMP/BWP/214/96]. [http://www.ema.europa.eu/docs/en_GB/document_library/Sientific_guideline/2009/09/WC500003945.pdf] zugegriffen am 04.02.2011
  3. Barrett PN et al. Lancet 2011; 377 (9767): 751-9
  4. Baxter Data on File
  5. European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC). Factsheet for the general public on seasonal influenza [http://ecdc.europa.eu/en/healthtopics/seasonal_influenza/basic_facts/Pages/factsheet_general_public.aspx], zugegriffen am 09.02.2011
  6. World Health Organization Fact Sheet No. 211 Revised April, 2009 [http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs211/en], zugegriffen am 04.02.2011
  7. Nichol K. Vaccines 2003; 21: 1769-1775

 

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