19.03.2015
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Das „Zukunfts“-Labor gibt es schon heute

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Eine Studie des Deutschen Krankenhaus-Instituts hat die Wünsche und Anforderungen der Klinikärzte an das Krankenhauslabor ermittelt. Die Ergebnisse sprechen für Kooperationen mit einem großen niedergelassenen Labor.

Schnell muss es gehen, bei größtmöglicher Genauigkeit: Das wünschen sich Klinikärzte von ihrem Labor. Kommen dann noch hohe Beratungskompetenz, schnelle Rückmeldung bei kritischen Werten und eine „24h/7d"-Verfügbarkeit hinzu, ist das Ideal erreicht. „Ohne Labor geht es nicht", erklärte ein Mediziner den Leitern der Studie „Die Bedeutung der Labordiagnostik für die Krankenhausversorgung" ganz schlicht. Ein anderer gab zu Protokoll: „Diagnostik und Behandlung ohne Labor ist nicht vorstellbar."

„Ohne Labor geht es nicht"

Vorstellbar sind jedoch unterschiedliche Organisationsformen für das Krankenhauslabor. Dazu gliedert die Studie Laboruntersuchungen in zwei Gruppen:

  • Routine-Untersuchungen (Klinische Chemie und Immunhämatologie, die nahezu immer vor Ort erbracht werden),
  • Spezial-Untersuchungen (Medikament-Bestimmungen, Mikrobiologie, PCR).

Die Kosten unterscheiden sich erheblich: Die der Spezial-Untersuchungen liegen ca. um den Faktor 10 höher als die der Routine-Untersuchungen. Für Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung werden Spezial-Untersuchungen schon jetzt bis zu drei Viertel extern erbracht.

Einige Befragte gaben an, dass wirtschaftliche Überlegungen bei Laboranforderungen eine stärkere Rolle spielten als bei der Anforderung anderer Diagnostik: „Einer dieser Interviewteilnehmer berichtete, dass bei der großen Anzahl von Anforderungen in seinem Arbeitsbereich die Oberärzte die Kosten bei Laboranforderungen kontrollierten, während Anforderungen für Röntgendiagnostik oder Endoskopie unbegrenzt gestellt werden könnten." Nachvollziehbar, denn Labor ist von der Leistungs-und Kostenseite transparent und kann leichter quantifiziert werden als die Kosten sonstiger Untersuchungen.

 

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