07.01.2020
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Die Entdeckung der Röntgenstrahlen

  • Wiley, Shutterstock 521651008Wiley, Shutterstock 521651008

Siemens Healthineers feiert 125 Jahre Entdeckung der Röntgenstrahlen.

Heute Alltag, seinerzeit eine medizintechnische Revolution: die Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen vor 125 Jahren in Würzburg. Seine Entdeckung am 8. November 1895 läutete eine neue Ära in der Medizin ein, die bis dahin unbekannte Einblicke in den menschlichen Körper ermöglichte. Bereits wenig später konzentrierten sich die Unternehmen Siemens & Halske und Reiniger, Gebbert & Schall (RGS) – die beiden Vorgängerfirmen von Siemens Healthineers – auf die industrielle Herstellung von Röntgenröhren und -apparaten und prägten damit die weitere Entwicklung der Technologie entscheidend mit. Heute ist die Röntgentechnik die Grundlage für viele bildgebende medizinische Geräte und damit aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Siemens Healthineers nimmt das Jubiläum zum Anlass und würdigt Wilhelm Conrad Röntgens bahnbrechende Entdeckung, die das Leben der Menschen nachhaltig zum Positiven verändert hat, mit einem umfassenden Themenjahr.

Industrieller Einsatz der Röntgentechnik

„Vor 125 Jahren fiel der Startschuss für den industriellen Einsatz der Röntgentechnik in der Medizin, den wir von Beginn an entscheidend geprägt haben. Diesen Innovationsgeist leben wir noch heute. Siemens Healthineers ist mit seiner starken technologischen Basis und tiefen klinischen Expertise auf einzigartige Weise positioniert, auch den digitalen Wandel der Gesundheitsversorgung zu gestalten“, sagte Christoph Zindel, Mitglied des Vorstands der Siemens Healthineers AG.

Im Röntgenjahr 2020 beleuchtet Siemens Healthineers jeden Monat einen anderen Aspekt der Röntgentechnik. Auf der Jubiläumswebsite „125 Jahre Röntgenstrahlen“ werden das ganze Jahr über Hintergrundinformationen, historische Artikel und Videos angeboten. Im Siemens Healthineers MedMuseum in Erlangen kann eine Vielzahl der historischen Exponate besichtigt werden, unter anderem ein Röntgenapparat aus dem Jahr 1902 sowie der erste CT-Scanner von Siemens aus dem Jahr 1975. Am Siemens Healthineers Standort Rudolstadt wird die erste von Reiniger, Gebbert & Schall gefertigte und von Röntgen gekaufte Röntgenröhre nachgebaut, was aufgrund der historischen Konstruktion eine Herausforderung darstellt.

Ein weiteres Highlight findet am 6. April 2020 in Kooperation mit der Stadt Würzburg statt. Die Wissenschaftsshow „Röntgens Kosmos“ bietet anhand von spannenden Experimenten Einblicke in Wilhelm Conrad Röntgens Entdeckung und den vielfältigen Einsatz der Röntgentechnik.

Der in Würzburg lehrende Physik-Professor entdeckte die Strahlen – er selbst verwendete den Begriff X-Strahlen – beiläufig beim Experimentieren mit Gasentladungen, die in einer Glasröhre mit zwei eingeschmolzenen Elektroden erzeugt werden. Das dabei entstehende Leuchten lässt sich mit Hilfe eines Leuchtschirms beobachten. Als er solch eine Glasröhre lichtdicht verpackte und den Raum abdunkelte, bemerkte er, dass ein Leuchtschirm neben der lichtdicht verpackten Röhre in der Dunkelheit zu leuchten begann. Er vergrößerte den Abstand, doch die Strahlung wirkte unverändert, lediglich Platin und Blei konnten diese aufhalten. Schließlich hielt er seine Hand in die Strahlen und sah auf dem Leuchtschirm die Schatten seiner Handknochen. Als Beweis hielt er seine Entdeckung mit Hilfe der Fotographie fest. Dies war die Geburtsstunde der Röntgentechnik. Bereits drei Tage nach Bekanntwerden der Entdeckung der X-Strahlen machten sich Reiniger, Gebbert & Schall an die Entwicklung der ersten Röntgenröhre, die später von Röntgen gekauft wurde. Die Röntgentechnik kommt im Portfolio von Siemens Healthineers auch heute weiterhin breit zum Einsatz: Von der Computertomographie über Mammographie bis hin zur klassischen Radiographie. Darüber hinaus bietet Siemens Healthineers mit seinen Angiographie-Systemen und mobilen C-Bögen innovative, bildgestützte Therapiekonzepte und minimalinvasive Verfahren.

Kontaktieren

Siemens Healthineers
Henkestr. 127
91052 Erlangen
Telefon: +49 9131 84 2215
Telefax: +49 9131 842000

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