
Rolle der Glykane bei der Krebs-Immuntherapie
MHH-Forscher entdecken Glykanstrukturen auf Nierenzellen, die das Ansprechen auf eine Behandlung mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren voraussagen können.

MHH-Forscher entdecken Glykanstrukturen auf Nierenzellen, die das Ansprechen auf eine Behandlung mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren voraussagen können.

Forscher am LMU Klinikum München und internationale Partner zeigen, dass ein neuer Blutmarker – Brain-derived Tau (BD-tau) – das Ausmaß der Hirnschädigung nach einem ischämischen Schlaganfall über die Zeit abbilden kann.

Am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) hat ein Forschungsteam einen radiopharmazeutischen Molekülmarker entwickelt, der Tumore sichtbar machen kann, die das Zelloberflächenprotein Nectin-4 tragen.

Ein Forschungsteam aus Würzburg, Braunschweig und den USA hat die Nuklease Cas12a3 entdeckt, die gezielt tRNAs schneidet und damit infizierte Zellen deaktiviert.

Lässt sich das geschwächte Immunsystem älterer Individuen wieder verjüngen? Dies gelang Forschenden vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), vom Stammzellinstitut HI-STEM und vom Broad Institute mit einem innovativen Ansatz.

Ein Dresdner Forschungsteam entwickelt modulares „LEGO-ähnliches” Modell, das den Grundstein legt für eine neue Ära in der Erforschung der Leber.

Das Gehirn ist ein besonderes Organ für unseren Körper und deshalb auch besonders schützenswert. In diesem Sinne verhindert die sogenannte Blut-Hirn-Schranke, dass potenziell schädliche Substanzen aus dem Blut ins Gehirn eindringen können.

Forscher des LMU Klinikums haben aufgeklärt, wie Erkrankungen kleiner Blutgefäße im Gehirn entstehen. Die zerebrale Kleingefäßerkrankung kann zu weit verbreiteten Folgen wie Durchblutungsstörungen, Blutungen und oft zu schweren Schlaganfällen führen. Sie gilt als eine der Hauptursachen für eine Demenz.

Ein neues Verfahren beschleunigt die Resistenztests bei Harnwegsinfektionen. Es ermöglicht die Bestimmung von Antibiotikaresistenzen direkt aus dem Urin ohne zeitraubende Vorkultivierung. Die Methode erreicht ca. 94 Prozent Übereinstimmung mit der etablierten Standard-Labormethode, liefert Ergebnisse aber bis zu 24 Stunden früher.

Bartonella bacilliformis, ein Bakterium aus Südamerika, verursacht das tödliche Oroya-Fieber. Ohne Antibiotika sterben über 90 Prozent der Erkrankten, da die roten Blutkörperchen zerstört werden. Forschende der Universitätsmedizin Frankfurt fanden heraus, wie das Bakterium wirkt, und konnten die Zellzerstörung im Labor stoppen – ein möglicher Ansatz für neue Therapien.

Forscher von Helmholtz Munich, der Technischen Universität München und des LMU Klinikums haben einen Mechanismus entschlüsselt, der Nervenzellen vor einem vorzeitigen Zelltod, der Ferroptose, schützt.

Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) stellt den vollständig modernisierten LSR-FundFinder der Fachabteilung Life Science Research (LSR) vor.

Ein neuer multidimensionaler Ansatz erklärt die komplexen Ursachen der Parkinson Erkrankung.

Bei bestimmten Blutkrebserkrankungen führen Entzündungsprozesse im Knochenmark zu lebensbedrohlichen Vernarbungen.

Ob Hausarzt- oder Facharztpraxis, Zahnmedizin, Apotheke, Pflege, Physio- oder Psychotherapie – jeder Bereich kann von optimierter Kommunikation mit Patienten profitieren.

Aktuelle RKI-Daten zeigen, dass die respiratorische Saison in Deutschland bereits eingesetzt hat und das Infektionsgeschehen zunimmt.

Beckman Coulter Diagnostics ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der klinischen Diagnostik und Teil der Danaher Corporation.

Eine internationale Studie unter Leitung von Berner Forschenden und der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat eine bislang unbekannte Funktion des Darmnervensystems aufgedeckt.

Die Blutfabrik unseres Körpers besteht aus einem spezialisierten Gewebe mit Knochenzellen, Blutgefäßen, Nerven und anderen Zelltypen. Erstmals ist es Forschenden nun gelungen, diese zelluläre Komplexität des Knochenmarks aus menschlichen Zellen im Labor nachzubilden. Dieses System könnte Tierversuche für viele Anwendungen reduzieren.

Ein neuer Wirkstoff sorgt dafür, dass ein zentrales Protein in Tumorzellen gezielt abgebaut wird. Dadurch verlieren Krebszellen in Zellversuchen ihren Schutz und sterben ab.

Labordiagnostik ist in der modernen Medizin ein integraler Bestandteil guter Versorgung: 7 von 10 aller Diagnosen beruhen auf ärztlichen Laborbefunden.

Die ALS-Diagnose bleibt schwierig. Forscher zeigen, dass die Blut-Biomarker sNfL und cTnT die Diagnose wesentlich verbessern.

Neue Forschung zeigt: Kombination aus sNfL und cTnT ermöglicht genauere Unterscheidung zwischen ALS und anderen neurodegenerativen Erkrankungen.

Mit einer neu entwickelten Methode, die KI-generierte Proteinsequenzen mit natürlich vorkommenden vergleicht, lassen sich funktions- und strukturgebende Aminosäuren wesentlich genauer bestimmen als bisher.

Ein Tropfen Blut genügt, um zu sehen, ob der Impfschutz hält: Forscher am Leibniz-Institut für Photonische Technologienhaben gemeinsam mit drei Thüringer Diagnostikunternehmen eine neue Mikroarray-Plattform entwickelt, die helfen soll, Impflücken aufzudecken und antibiotikaresistente Erreger schneller zu erkennen.

Kohlenstoff kann in Form dünner Röhren je nach deren Durchmesser in unterschiedlichen Farben fluoreszieren. Forscher der Ruhr-Universität Bochum nutzen diesen Effekt aus, indem sie Kohlenstoff-Nanoröhren als Sensoren für verschiedene biomedizinische Anwendungen einsetzen, etwa im Bereich der personalisierten Medizin bei Parkinson-Erkrankungen.

Der Stoffwechsel eines Menschen ist so individuell wie ein Fingerabdruck und damit auch das Risiko, bestimmte Krankheiten zu entwickeln. Ein besseres Verständnis der genetischen Einflüsse auf den Stoffwechsel könnte neue Therapieoptionen eröffnen.

Kieler Forschungsteam hat zwei Genveränderungen identifiziert, die im Zusammenspiel bei Menschen mit chronischen Darmentzündungen das Risiko für Darmkrebs erhöhen könnten.

Das Krankenhaus Merheim der Kliniken der Stadt Köln hat am 7. Oktober 2025 offiziell sein neues Sequenzier-Labor in Betrieb genommen – ein bedeutender Schritt in Richtung moderner, personalisierter Krebsmedizin.

Forscher verknüpfen die körperliche Fitness mit Biomarkern – Aspartat tritt als Schlüsselmetabolit hervor.

Moderne Krebsmedikamente wie Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) und Immuntherapien können schwerwiegende Nebenwirkungen am Auge bis hin zur Erblindung verursachen.

Die Lunge geschlachteter Schweine endet meist als Tierfutter oder wird gar entsorgt. Zwei Forschungsteams aus Medizin und Ingenieurwissenschaft haben an der Universität des Saarlandes ein Verfahren entwickelt, um solche „Schlachtabfälle“ als praxistaugliches und aussagekräftiges Lungen-Modell für die Forschung zu nutzen.

Siemens Healthineers hat 2024 einen Biomarker zur Risikobewertung bei schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) auf den Markt gebracht.

Ein breites Bündnis aus akademischer Wissenschaft und forschender Industrie will den Weg für eine national übergreifende „Biobank-Plattform für Deutschland“ ebnen.

Wissenschaftler vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben ein KI-Modell entwickelt, das das langfristige individuelle Risiko für mehr als 1.000 Erkrankungen einschätzt.