Medizin & Technik

RFID-Chips: Wenn der Tupfer zwei Mal piepst

28.09.2012 -

RFID-Chips: Wenn der Tupfer zwei Mal piepst. Funkchips sollen künftig verhindern, dass Chirurgen bei Operationen medizinische Instrumente oder Mulltupfer im Körper eines Patienten vergessen. Am Ende der Operation könnte dann der Körper des Patienten abgescannt werden, um eventuell vergessene Binden oder chirurgische Instrumente aufzuspüren. Wissenschaftler um den Anästhesisten Alex Macario testeten nun solche RFID-Chips erstmals im Operationssaal. Nach einer amerikanischen Studie bleiben bei einer von 10.000 Operationen Gegenstände im Körper der Patienten zurück. In zwei Dritteln der Fälle handelt es sich dabei um Mulltupfer. Die Forscher halten die Chips für eine effektive Methode, um Operationen sicherer zu machen. Die Schwierigkeit besteht jedoch darin, dass die Chips auf den Instrumenten störend wirken können und für manche Operationsutensilien noch zu groß sind.

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