Colibri.2: Höhere Lichtintensität und neue Wellenlängen

  • Colibri 2: Höhere Beleuchtungsintensität und größere Auswahl an Fluoreszenzlinien (Foto: Zeiss).Colibri 2: Höhere Beleuchtungsintensität und größere Auswahl an Fluoreszenzlinien (Foto: Zeiss).

Mit Colibri.2 stellt Carl Zeiss eine verbesserte LED-Lichtquelle für Fluoreszenz-Anwendungen in der biomedizinischen Forschung und Laborroutine vor. Als Beleuchtungssystem für Mikroskope überzeugt Colibri.2 durch die vollständige Integration in das Imagingsystem inklusive der Steuersoftware AxioVision.

Komplexe Aufnahmeabläufe und triggergesteuerte, schnelle Sequenzen im Millisekundenbereich können einfach konfiguriert und reproduzierbar abgerufen werden. Die Probe wird nicht während der gesamten Bildaufnahme, sondern nur während der Expositionszeit der Kamera schädlichem Licht ausgesetzt. Die Verkürzung der Belichtungsdauer sowie die im Gegensatz zu konventionellen Weißlichtquellen spezifische Anregung mit monochromatischem Licht führen zu einer deutlichen Reduzierung des fototoxischen Effekts und ermöglichen deutlich längere Beobachtungen von Lebendzellpräparaten und fixierten Proben.

Durch den neu berechneten Strahlengang erreicht Colibri.2 eine deutlich höhere Lichtintensität und Homogenität der Ausleuchtung. Die Auswahl an verfügbaren Wellenlängen für die Fluoreszenzanregung wurde erweitert und neue Kombinationsmöglichkeiten geschaffen.

Im Gegensatz zu konventionellen Lichtquellen haben LED-basierte Beleuchtungssysteme wie Colibri.2 prinzipielle Vorteile. Sie sind sofort einsatzbereit - die Aufwärmzeit, der Wechsel von Lampen und die stetig neue Justage sind nicht erforderlich. Störende Vibrationen und Verschleiß, wie bei auf mechanischen Shuttern basierenden Beleuchtungseinheiten, entfallen vollständig.

LEDs zeigen keine Intensitätsschwankungen und haben eine Lebensdauer von mehreren Tausend Stunden. Die spezifische Anregung mit monochromatischem Licht bietet einen erhöhten Dyna¬mik¬umfang für die Detektion, da eine bessere Unterdrückung unerwünschter Wellenlängen gegeben ist. Auch feinste Probenstrukturen werden aufgrund des verbesserten Signal-Rauschabstandes klar erkennbar.

 

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