Asklepios Klinik Wandsbek für rund 160 Mio. € umgebaut und modernisiert

Symbolische Neueröffnung und Begehung durch Hamburgs Ersten Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher.

Hoher Besuch in der Asklepios Klinik Wandsbek: Hamburgs Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher hat mit dem Durchschneiden eines Bandes symbolisch die acht Jahre währende Umbau- und Modernisierungsphase des größten medizinischen Versorgers für den Osten der Hansestadt beendet.

Als letzte größere Bauaktivität war das Mitte der 1970er Jahre errichtete große Haupt- und Bettenhaus Stockwerk für Stockwerk im laufenden Betrieb saniert worden, inklusive neuer Fassade und neuem, lichtdurchfluteten Eingangsbereich. Bisher wurden rund 110 Mio. € in die Sanierung investiert, die sich der Klinikbetreiber Asklepios und die Stadt Hamburg über die vergangenen zehn Jahre geteilt hatten – zum Wohle der jährlich rund 21.000 stationären und 26.000 ambulanten Patienten, der 1.000 Mitarbeiter und der täglich rund 700 Besucher der Klinik. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf ca. 160 Mio. €, der Förderanteil der FHH beträgt 90,3 Mio. €. (Das sind die bisher vollendeten Maßnahmen plus die in der unmittelbaren Planung befindlichen Maßnahmen wie die Ertüchtigung des Kesselhauses und die Restrukturierung des alten Funktionsgebäudes 2. Bauabschnitt.)

„Alle Hamburger sollen eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau erhalten, wenn sie diese benötigen. Die neue Asklepios Klinik Wandsbek ist eines der modernsten Krankenhäuser unserer Stadt. Sie bietet hochmoderne OP-Technik und zeitgemäße Krankenzimmer, die sich nach den heutigen Bedürfnissen der Patienten richten. Nach der Modernisierung der Klinik Wandsbek werden wir gemeinsam mit Asklepios nun den Neubau des AK Altona angehen“, sagt Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Tschentscher.

„Die Asklepios Klinik Wandsbek präsentiert sich nach der langen Bauphase und dank der kontinuierlichen Unterstützung durch die Stadt Hamburg nun in einem exzellenten Zustand. Das ist für Mitarbeiter und Patienten gleichermaßen attraktiv. Die hochmoderne Ausstattung ermöglicht uns, auch weiterhin Medizin auf Spitzenniveau anzubieten, so wie sie bei Asklepios immer das vordringliche Ziel ist. Unser Dank gilt allen Beteiligten, vor allem unseren Mitarbeitern, die diese schwierige Umbauphase bravourös gemeistert haben.

Und wir sind auch unseren Patienten zu Dank verpflichtet, die sich sicherlich in der ein oder anderen Situation in ihrem Genesungsprozess gestört fühlten, uns aber dennoch treu geblieben sind“, sagt Dr. Thomas Wolfram, Sprecher der Geschäftsführung der Asklepios Kliniken Hamburg.

Highlights der Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen

Höhepunkte der Modernisierung und der Baumaßnahmen waren die Eröffnung einer deutlich vergrößerten Zentralen Notaufnahme, der Neubau einer Intensivstation mit erweiterten Kapazitäten und die Errichtung von neun Operationssälen mit fortschrittlichster, vierfacher Full-HD-Bildauflösung inklusive Hightech-Hybrid-OP samt robotergestütztem Röntgenarm. Außerdem erhielt die Geburtshilfe drei neue Kreißsäle, einen modernen Sectio-OP sowie Familienapartments. In der neuen Radiologie wurde eine state-of-the-art Angiographieanlage zur Untersuchung der Gefäße mit exzellenter Bildqualität und besonders geringer Strahlenbelastung installiert. Das große Bettenhaus samt der Stationen wurde umfassend saniert und modernisiert, wobei die Patienten jetzt ausschließlich in Zwei- und Einbett-Zimmern mit eigenem Bad untergebracht sind. Die komplette Hochhaus-Fassade wurde erneuert und wärmegedämmt, außerdem wurde die Aufzugstechnik neu installiert. Als neue Fachabteilung ist zudem erst Anfang des Jahres die Urologie hinzugekommen, die von der Doppelsitze Dr. Petra Anheuser und Dr. Stephan Tauber geleitet wird, zwei ausgewiesenen und in Hamburg gut bekannten Spezialisten - und ein weiterer Meilenstein in der medizinischen Versorgung der rund 400.000 Menschen im Einzugsgebiet der Klinik.

Neues Altersmedizinisches Zentrum „Ancoris“

Im Zuge des Umbaus wurde außerdem das neue Interdisziplinäre Geriatrische Zentrum Wandsbek (IGZW) geschaffen, das nun in das neue standortübergreifende Altersmedizinischem Zentrum „Ancoris“ integriert wird. „Der Anteil älterer und in den letzten Jahren auch hochbetagter Patienten nimmt kontinuierlich zu“, erklärt Chefarzt und Zentrumsleiter des IGZW Priv.-Doz. Dr. Dr. Marquardt. Als Konsequenz hat Asklepios seine geriatrischen Behandlungsangebote in Hamburg ausgebaut und das Altersmedizinische Zentrum „Ancoris“ gegründet. Unter diesem Namen haben sich alle Hamburger Asklepios Kliniken mit einer Geriatrischen Abteilung zusammengeschlossen (Harburg, Nord, Wandsbek, Westklinikum Hamburg) und gemeinsame Standards festgelegt, etwa für die Gedächtnissprechstunden, für tagesklinische Angebote und für die Alterstraumatologischen Zentren. Federführend bei Ancoris sind die Asklepios Kliniken Nord und Wandsbek. Ziel sind eine engere Verzahnung von stationären und ambulanten Behandlungsangeboten und eine Qualitätsverbesserung, entsprechend den Zielen des Hamburger Senats, der die bundesweite Vorreiterrolle in der Altersgesundheit ausbauen will.

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Asklepios Kliniken GmbH
Rübenkamp 226
22307 Hamburg
Telefon: +49 40 18188266 96
Telefax: +49 40 18188266 99

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