Nachhaltige Hygienepapiere: Zellstoff aus Stroh

  • Essity investiert am Standort Mannheim rund 40 Millionen Euro in ein neuartiges Verfahren zur Herstellung eines Zellstoffs aus Stroh. Dieser wird zukünftig in der Produktion von Hygienepapieren der Marke Tork zum Einsatz kommen. Foto: Essity Essity investiert am Standort Mannheim rund 40 Millionen Euro in ein neuartiges Verfahren zur Herstellung eines Zellstoffs aus Stroh. Dieser wird zukünftig in der Produktion von Hygienepapieren der Marke Tork zum Einsatz kommen. Foto: Essity

Das weltweit tätige Hygiene- und Gesundheitsunternehmen Essity investiert am Standort Mannheim rund 40 Millionen Euro in ein neuartiges Verfahren zur Herstellung eines nachhaltigen Zellstoffs aus Stroh. Der alternative Zellstoff wird zukünftig auch bei der Herstellung von Hygienepapierprodukten der Marke Tork zum Einsatz kommen und die Ökobilanz der Produkte weiter verbessern. Mit der Einführung des neuen Herstellungsverfahrens will Essity sein Engagement für einen nachhaltigen Konsum unterstreichen.

Am Produktionsstandort in Mannheim wird künftig Zellstoff aus Weizenstroh hergestellt. Der durch das neue Verfahren produzierte Zellstoff ist in der Qualität mit Frischfaserzellstoff aus Holz vergleichbar, der Produktionsprozess ist aber noch nachhaltiger, da weniger Wasser und Energie eingesetzt werden. Gleichzeitig wird mit Stroh ein nachwachsender Rohstoff verwendet, der die Rohstoffbasis um eine nachhaltige und skalierbare Faserart erweitert.

Das Stroh wird von landwirtschaftlichen Betrieben aus dem Umkreis beschafft. Verwendet wird der Halm, der übrig bleibt, nachdem das Getreide geerntet wurde. Essity ist nach eigenen Angaben der erste Tissue-Hersteller, der Strohfasern für die Produktion von Hygienepapieren nutzt. „Der Einsatz von erneuerbarem Weizenstroh für die Herstellung von Hygienepapieren setzt neue Maßstäbe im Bereich Professional Hygiene, denn dadurch kann der Einsatz von zertifizierten Frischholzfasern verringert werden“, sagt Oliver Obel, Vice President Sales & Marketing Professional Hygiene für die Region Central.  

„Das neue Verfahren verbessert die Ökobilanz unserer Produkte weiter, da der Herstellungsprozess Ressourcen schont und Rohstoffe aus der Region nutzt“, so Oliver Obel weiter. Bislang gab es nur zwei verlässlich verfügbare Fasern für die Hygienepapierherstellung: zertifizierte Frischholzfasern und Recycling­fasern. Mit der Verarbeitung einer nachhaltigen dritten Fasersorte will Essity neue Maßstäbe in der Hygienepapierbranche setzen.

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Essity Operations Mannheim GmbH
Sandhofer STr. 176
68305 Mannheim
Telefon: +49 621/778 4700
Telefax: +49 621/778 13 4700

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