Gesundheitsökonomie

Harald Walz von OpenConsulting im Interview über Strategiekonzeptionen in Krankenhäusern

07.05.2011 -

Harald Walz von OpenConsulting im Interview über Strategiekonzeptionen in Krankenhäusern. Der Kostendruck in den deut­ schen Kliniken verschärft sich immer mehr. Nicht nur der an­dauernde finanzielle Engpass im Gesundheitswesen sondern auch der Wettbewerb der Kliniken un­tereinander beeinträchtigt die Kostensituation. Eine optimale Lösung gelingt durch einen externen Berater, der mit einer ge­eigneten Strategiekonzeption sowohl für Hotelcharakter und Patientenservices als auch für Prozessverbesserungen und da­ mit Kosteneinsparungen sorgen kann. Hierdurch kann man nicht nur dem Kostendruck gegensteu­ern, sondern für sich die Chancen nutzen, mit einem attraktiven Angebot mehr Patienten für sich zu gewinnen und damit auch für die Voraussetzungen zu einem optimalen Betriebsergebnis zu sorgen.

Dr. Michael Leising hat sich mit Harald Walz, dem Geschäftsführer von OpenConsulting über die Vorgehensweise unterhalten.

Management & Krankenhaus: OpenConsulting wurde von Ihnen vor über sechs Jahren gegründet und zeigt konstant jedes Jahr ein starkes Wachstum. Was sind die Gründe dafür?

Harald Walz: Hierfür gibt es nur zwei Gründe. Erstens wird unser Dienstleistungsangebot permanent mit den Geschäftsführungen unserer Kunden abgestimmt und aktualisiert. Auf Grund unserer Firmenstrukturierung sind wir sehr schnell in der Lage, neue Anforderungen unserer Kunden sowie aktuelle Markttrends aufzunehmen und entsprechend in ein professionelles Angebot umzusetzen.

Der zweite Grund ist ganz einfach; zufriedene Kunden, die uns immer wieder beauftragen und uns immer mehr in ihrem Umfeld an potentielle Kliniken und Trägerorganisationen weiterempfehlen.

Wo sehen Sie die wesentlichen Ansatzpunkte für die Kliniken Multimedialösungen einzusetzen?

Harald Walz: Unsere Multimedialösungen bieten viel mehr als nur Fernsehen und Internet. Wir entwickeln als Strategiekonzepter im Auftrag der Geschäftsführungen und IT-Leitung in Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen innovative und individuell abgestimmte Lösungen „rund um den Patienten“ zur Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen. Diese werden vornehmlich über Multimediaterminals bedient und gesteuert. Hierdurch bringen wir dem Kunden die entscheidenden Mehrwerte, welche ihn wiederum im Umfeld von Budgetkürzungen und Wettbewerbsdruck unterstützen.

Gegenwärtig steht das Werben um Kunden immer mehr im Vordergrund unserer Leser. In wieweit unterstützen Sie diese Strategie?

Harald Walz: Aktuell sind wir bei vielen großen Kliniken sowie Universitätkliniken mit Strategiekonzeption für Patientenentertainment-Lösungen beauftragt. Im Rahmen dieser Projekte werden unter anderem neben Fernsehen, Internet und IP-Video-on-demand, individueller Komfort, neue Service- und Dienstleistungsangebote sowie Unterstützung bei der medizinischen Aufklärung umgesetzt. Unsere Lösungen in Verbindung mit einem Prozess Re-Design ermöglichen es der gesamten Krankenhausorganisation ihr Potential zu nutzen und eine höhere Qualität der Behandlung mit steigernder Effizienz zu erzielen.

Bedeutet das, Patientenentertainment-Lösungen rechnen sich?

Harald Walz: Im Rahmen unserer Strategiekonzeption werden konsequent auch die wirtschaftlichen Gesichtspunkte mit berücksichtigt. Selbstverständlich rechnen sich teure Terminals für reines Fernsehen nicht!

Wir erarbeiten für die Kunden Gesamtlösungen, die eine Kombination aus Mehrwerten für den Patienten und Unterstützung von Prozessen und Abläufen darstellen. Es werden Prozesse und unterstützende Medien auf den Terminals abgebildet, von Medikamentations-Hilfen und Terminplanungen bis hin zur elektronischen Patientenakte.

Ein dediziertes Servicemenü entlastet beispielsweise das Personal, da der Patient sich Getränke und mehr nicht mehr durch Betätigen des Lichtrufes bestellt und gleichzeitig durch die Einbindung externer Dienstleister, z.B. Kiosk, einen höheren Komfort genießt. Dies steigert sowohl das Wohlbefinden des Patienten und damit das Image des Hauses als auch die Effizienz und Qualität in der Pflege. Schließlich können eine schnelle Alarmierung und die sofortige Verfügbarkeit von Daten lebensrettend sein.

Vielen Dank für das Gespräch Herr Walz!

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