Peter Asché im Interview über den Wettbewerb Deutschlands Beste Klinik-Website

  • Peter Asché, Präsidiumsmitglied, Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands und Geschäftsführer, Klinikum LudwigshafenPeter Asché, Präsidiumsmitglied, Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands und Geschäftsführer, Klinikum Ludwigshafen

Peter Asché im Interview über den Wettbewerb Deutschlands Beste Klinik-Website. Die Preisträger des Wettbewerbs um „Deutschlands Beste Klinik- Website 2007“ stehen fest; die nächste Runde läuft jetzt an. Vor dem Hintergrund dieses jährlichen Wettbewerbs sprach M & K mit Peter Asché, Präsidiumsmitglied des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands VKD und Geschäftsführer des Klinikums Ludwigshafen.

Management & Krankenhaus: Wie sehen Sie die Chancen, sich als Krankenhaus im Internet darzustellen?

Peter Asché: Die Chancen und Möglichkeiten sind sehr groß – und sie nehmen weiter zu. Es gibt extrem gute Websites zahlreicher Kliniken, darunter mehrsprachige und mit immer stärkerer Ausrichtung an den Interessen und ,Surfgewohnheiten‘ der Nutzer. Dies gilt nicht nur für das klassische Klinikangebot von Abteilungen und Instituten, sondern auch als Medium für Veranstaltungen, Mitteilungen und vor allem auch für Stellenangebote.

Management & Krankenhaus: Welche Möglichkeiten bieten sich für Kliniken, den eigenen Internetauftritt beurteilen zu lassen?

Peter Asché: Wir nutzen z. B. Auswertungstools, mit deren Hilfe wir genau ermitteln können, wie viele Besucher unsere Website aufsuchen, aber vor allem auch: welche Seiten wie oft aufgerufen werden. Eine Analyse dieser Daten hat uns in Ludwigshafen dazu bewogen, unsere Internetpräsenz komplett umzustellen – da wir bemerkt haben, dass bestimmte Seiten und Informationen, die wir als wichtig erachtet haben, von Besuchern gar nicht aufgerufen wurden.

Management & Krankenhaus: Erfüllen nach Ihren Erfahrungen die Websites die Anforderungen der Nutzer-Zielgruppen?

Peter Asché: Sicherlich erst teilweise. Eine zielgruppenspezifische Analyse wie oben beschrieben ist dringend erforderlich. Die niedergelassenen Ärzte haben andere Interessen und Schwerpunkte als potentielle Patienten. Bunte Bilder oder Filme, die lange Ladezeiten haben, können schon K.-o.-Kriterien sein. ‚Wie einfach kann ich mich durch einen Internetauftritt hindurchnavigieren und wie aussagefähig – bei Bedarf auch mehrsprachig – sind die zu vermittelnden Informationen?’ – das ist entscheidend.

Manche Präsentationen neigen noch zu Überfrachtungen und damit zu Informationsfriedhöfen, die keine Resonanz finden.

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