DMEA 2019: Nuance setzt Zeichen für Pflegedigitalisierung

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In Deutschland fehlen 25.000 Fach- und 10.000 Hilfskräfte in der Pflege[1].  

Auf der DMEA 2019 in Berlin zeigt Nuance, wie die Spracherkennungs-Lösungen Dragon Medical Direct die Pflegekräfte entlasten und dazu beitragen kann, die Personalsituation zu entschärfen. Dazu stellt Nuance u.a. Dragon Medical Forms vor - neue, intelligente E-Formulare, die zu strafferen, papierlosen Prozessen führen sollen, sowohl im pflegerischen als auch im ärztlichen Bereich. Besucher des Nuance Standes A-107 in Halle 4.2. können sich zudem über den aktuellen Stand des aktuellen Forschungsprojektes Sprint-Doku aus dem Pflegebereich informieren, das die Anforderungen und den Nutzen sprachbasierter Lösungen für die Pflegedokumentation evaluiert.

Die webbasierte Lösung Dragon Medical Forms wird erstmals in Deutschland vorgestellt und löst zahlreiche Probleme, die sich beim Digitalisieren, Ausfüllen, Verwalten und Verteilen von Formularen ergeben. So können Mitarbeiter jederzeit auf aktuelle und einheitliche Formulare zugreifen, Daten und Signaturen werden direkt am Behandlungsort erfasst und das Risiko von fehlenden Formularen und Fehlern bei der neuerlichen Eingabe der Daten in ein digitales Format wird ausgeräumt. 

„Eine deutschlandweite Untersuchung in Krankenhäusern[2] hat ergeben, dass Pflegedokumentation 36% der Arbeitszeit des Pflegepersonals in Anspruch nimmt. Indem Informationen mithilfe von Spracherkennung digital erfasst und anschließend die Dokumentationsprozesse angepasst werden, könnten Mitarbeiter wertvolle Zeit sparen; dies kann dem akuten Pflegekräftemangel zumindest teilweise entgegenwirken“, sagt Martin Eberhart, General Manager, Healthcare DACH bei Nuance.

Podiumsdiskussion: Digitale Transformation beginnt bei der Informationserfassung

Dem Transformationspotential von Spracherkennung für die Prozesse in der Pflege und im ärztlichen Bereich widmet sich am 9. April um 17 Uhr eine Expertenrunde auf der DMEA 2019.

Dabei geht es auch um neue Anforderungen an die medizinische und pflegerische Dokumentation. Konkret wird diskutiert, wie durch Künstliche Intelligenz die Ärzte und Pflegekräfte aktiv bei der Erledigung der Dokumentation unterstützt werden können. Die Veranstaltung findet im Messebereich des Bundesverbandes Gesundheits-IT (bvitg) statt. Unter anderem nehmen teil:

  • Dr. med. Markus Vogel, Chefarzt Krankenhaus Neuwerk/Augustiner Gruppe
  • Heinrich Recken B.A., Leiter des Studienzentrums Essen der Hamburger Fern-Hochschule und Projektleiter des BMAS finanzierten Projekts "Sprint-Doku"
  • Dr. rer. nat. Norbert Reithinger, Forschungsbereich Kognitive Assistenzsysteme des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)
  • Dr. Nils Lenke, Senior Director Innovation Management, Nuance Communications

„Der Einsatz von Spracherkennung kann nur eine von vielen Maßnahmen sein, um die Pflege in Deutschland zukunftssicher zu machen. Denn bis 2030 wird die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen um 50% steigen; insgesamt werden dann 3,4 Millionen Menschen von Pflegeeinrichtung versorgt werden müssen[3]. Es ist also höchste Zeit zu handeln, damit Pflegende sich bald wieder auf den Hauptaspekt ihrer Arbeit konzentrieren können: Die Menschen“, so Martin Eberhart, General Manager, Healthcare DACH bei Nuance.

Mit Spracherkennung wird die Informationserfassung in der Pflege digitalisiert und es könnten ähnliche Effizienzpotentiale gehoben werden, wie bei der Ärzteschaft; dazu nutzt bereits jedes zweite Krankenhaus in Deutschland Technologien und Lösungen von Nuance.

[1] https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/962674/bundesregierung-25000-pflegekraefte-fehlen.html

[2] Quelle: Studie HIMSS Europe & Nuance, 2015. Die Beispielrechnung basiert auf unverbindlichen Erfahrungswerten.

[3] https://www.zeit.de/news-112010/22/iptc-hfk-20101122-51-27384912xml

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9820 Merelbeke
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