IT & Kommunikation

Krankenhäuser setzen auf IT-Lösungen

27.10.2015 -

Besser mobil: Krankenhäuser, die ihre Organisation konsequent digital transformieren und auf mobile IT-Lösungen setzen, sind so nicht nur wettbewerbsfähiger, sondern arbeiten auch fehlerfreier.

Deutschland, im Jahr 2025. Jedes zweite deutsche Auto wird in Asien verkauft. Das Rentenniveau ist ungebremst gefallen, die Zahl der Minijobber exorbitant gestiegen. Es gibt kaum noch Erwerbslose in Deutschland. Die Bevölkerung ist auf knapp 78 Mio. Einwohner geschrumpft und im Durchschnitt deutlich gealtert. Einrichtungen des Gesundheitswesens stehen vor enormen Herausforderungen. Diese zu meistern, ist nur möglich, weil Krankenhäuser die Transformation ins digitale Zeitalter erfolgreich umgesetzt haben.

Zurück im Jahr 2015 stehen Krankenhäuser vor ebendieser digitalen Transformation ihrer Tools, Organisation und Prozesse. Ein grundlegender Teil davon ist die Modernisierung der IT-Infrastruktur, die Einführung der mobilen Patientenüberwachung und das Realisieren von vollständig elektronischen Patientenakten. Kernvoraussetzung dieser modernen IT ist ein zentraler Speicherplatz, an dem sämtliche Patienteninformationen zusammengeführt werden, sowie die Möglichkeit, sicher und schnell darauf zugreifen zu können – auch von mobilen Geräten aus.

Zentrale Datenhaltung, mobiler Zugriff

Einmal implementiert, bietet eine medizinische Cloud (kurz: mCloud), weitreichende Vorteile gegenüber heute üblichen Organisationsformen in Krankenhäusern und ermöglicht optimierte Prozessabläufe. Doppelte Datenhaltung wird vermieden. Behandelndes Personal – nicht nur Ärzte – kann schnell auf relevante Informationen zugreifen und sich ein besseres, umfassenderes Bild der Patienten machen. Die Datensicherheit ist hierbei im Fokus und selbstverständlicher Bestandteil.

Das Bettenmanagement vereinfacht sich: Sobald ein Bett frei wird, erhält das zuständige Personal über das Mobilgerät einen entsprechenden Hinweis. Patienten müssen nicht lange auf ein freies Bett warten, und Kliniken vermeiden, dass Betten möglicherweise an anderer Stelle ungenutzt herumstehen.

Auch das Krankenhaus-Management profitiert von der neuen Technik. So vereinfacht sich beispielsweise das Personalwesen, da sich durch das Auswerten von Big-Data-Informationen der Personaleinsatz besser planen lässt.

Auf dem Weg zum papierlosen Krankenhaus

Unablässig propagiert, nie realisiert: Das papierlose Büro. Das wird wohl auch weiterhin ein Wunschzustand bleiben. Doch in der Health-Care-Branche zeigt der Kompass klar in diese Richtung. Schätzungen gehen davon aus, dass sich das für Papier und die Dokumentenablage ausgegebene Geld um 80 % reduzieren lässt.

Der wichtigste Grund für eine zentrale, elektronische Datenhaltung gegenüber der heute noch in vielen Gesundheitseinrichtungen üblichen „Zettelwirtschaft“ ist allerdings, dass behandelndes Personal – eine geeignete IT-Infrastruktur vorausgesetzt – stets und überall Zugriff auf die aktuellen Datensätze der Patienten hat. Doppelte, möglicherweise voneinander abweichende Unterlagen gehören damit der Vergangenheit an.

Das vereinfacht nicht nur die Kommunikation und erleichtert Entscheidungsprozesse erheblich, sondern Fehldiagnosen können damit auch vermieden werden. Zentral gespeicherte Daten lassen sich besser absichern als über viele Instanzen verteilte Informationen, die womöglich noch auf unterschiedlichen Medien und in verschiedenen Formaten vorliegen.

Eigene App verbessert Kommunikation

Behandlungszimmer haben sich in den letzten 100 Jahren kaum verändert. Das hat einen gewissen Charme, steht aber einer optimalen Patientenbetreuung im Weg. Nun haben Krankenhäuser die Chance, den Staub der Vergangenheit abzuschütteln und durch intelligente Infrastrukturen smarte Räume aufzubauen, die den Patienten eine neue, moderne Behandlungserfahrung ermöglichen. Jede Klinik kann ihre eigene, spezialisierte App einsetzen, die mit der gesamten Einrichtung kommuniziert und auf zentral gesicherte Patientenakten zugreift.

Ärzte erhalten die Möglichkeit, sich unmittelbar mit anderen Experten zu beraten – auch in anderen Kliniken, und sogar über Ländergrenzen hinweg. Untersuchungsergebnisse wie Röntgenaufnahmen lassen sich blitzschnell digital teilen, Entscheidungen beschleunigen. Eine schnelle Diagnose entlastet die Patienten. Diese können per Krankenhaus-App beispielsweise mit dem Pflegepersonal kommunizieren, direkt Termine abstimmen, sich den Weg zum Behandlungszimmer zeigen lassen und vieles mehr.

Die Technik ist vorhanden, die Transformation kann beginnen

Das Umstellen gewohnter Prozesse im erforderlichen Ausmaß ist eine Herkulesaufgabe, die viel Zeit und Mittel erfordert. Krankenhäuser der Zukunft, die sämtliche beschriebenen Möglichkeiten einsetzen, werden nicht von heute auf morgen entstehen. Doch die nötige Technologie ist vorhanden: Die ganzheitliche Mobile-Engagement Lösung von Aruba Networks bietet beispielweise Gigabit-Wi-Fi, einen sicheren Gastzugang, eine mobile App-Plattform sowie Location-Services. Hierdurch wird es möglich, den Patienten zur rechten Zeit auf den Weg zur nächsten Behandlung zu schicken und den besten Weg durch die oft verwirrenden Gebäude aufzuzeigen. Für das Krankenhaus vermeidet dies No Shows und teure Wartezeiten.

Dazu muss zunächst der Status Quo der vorhandenen IT-Infrastruktur sowie der individuelle Bedarf ermittelt werden. Medizinisches Personal, Patienten und Besucher nutzen ein Netzwerk ganz unterschiedlich und mit verschiedenen Geräten. Moderne IT-Technologie ist aber flexibel und sicher genug, all diese Anforderungen zu erfüllen und auch die nötigen Priorisierungen für das Nutzen der Ressourcen sicherzustellen.

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