DISPACT-Studie: Operation an der Bauchspeicheldrüse

DISPACT-Studie: Operation an der Bauchspeicheldrüse. Klammern oder Nähen? Welche Operationsmethode ist bei der Entfernung des entzündeten oder vom Tumor befallenen Schwanzes der Bauchspeicheldrüse am besten geeignet? Welche Technik hat weniger Komplikationen zur Folge, ist für den Patienten mit weniger Schmerzen verbunden und ermöglicht einen kürzeren Klinikaufenthalt?

Das Studienzentrum der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (SDGC) an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg untersucht in einer klinischen Studie mit mehr als 300 Patienten an 20 Zentren in Europa die Vor- und Nachteile beider Verfahren. Die Studie (DISPACT) wird vom BMBF mit 1,5 Mio. € gefördert und soll bis zum Jahr 2012 abgeschlossen sein. Jährlich erkranken mehr als 10.000 Menschen in Deutschland an einem bösartigen Tumor der Pankreas.

Die häufigste Operation ist die Entfernung eines Teils der Drüse – entweder des vorderen Kopfteils oder des hinteren Drüsenschwanzes. Dieser Eingriff wird auch bei der chronischen Entzündung des Organs vorgenommen. Der Pankreasschwanz wird hauptsächlich durch zwei Operationstechniken entfernt: Entweder wird das Gewebe nach Abtrennung des erkranken Gewebes mit Nähten verschlossen oder mit einem Klammernahtgerät abgesetzt. Eine Pilotstudie des Studienzentrums der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie hat für keine der beiden Techniken eindeutige Vorteile feststellen können.

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