Medizin & Technik

Fresenius Kabi Deutschland GmbH: Klinische Ernährungstherapie

28.09.2012 -

Fresenius Kabi Deutschland GmbH: Klinische Ernährungstherapie. Die Ernährungstherapie ist ein wichtiger Bestandteil der gesamttherapeutischen Maßnahmen in der Klinik. Diese müssen zeit- und kostenbewusst durchgeführt werden, um die knappen Ressourcen sinnvoll einzusetzen. Für die klinische Ernährung sind dabei eine Reihe von Entscheidungen zu treffen: Bausteinkonzept oder Mehrkammerbeutel, Fett oder nicht, Compounding in der Klinikapotheke oder industriell gefertigte Lösungen, wann, wer, was?

Unterstützt wird der Klinikarzt durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), die in ihren neuen Leitlinien zur parenteralen Ernährung klare Empfehlungen sowohl zur Menge und Zusammensetzung als auch zur praktischen Umsetzung der Ernährungstherapie ausspricht. So haben die in den letzten Jahren gewonnenen Erfahrungen mit All-in-One- Systemen (AIO) dazu geführt, dass ausdrücklich auf die Vorteile der 3-Kammerbeutel hingewiesen wird. So können AIO-Systeme durch die gleichmäßige und gleichzeitige Gabe von Fettsäuren, Aminosäuren und Glucose das Risiko für metabolische Entgleisungen reduzieren. Ebenso ist die Gefahr septischer Komplikationen durch häufige Manipulationen am Venenkatheter gegenüber Systemen aus mehreren Komponenten geringer.

Ein Beutel muss auch nur einmal pro Tag gewechselt werden; dies minimiert den Zeitaufwand für das Pflegepersonal und ist vor allem auch für den Patienten angenehmer. Darüber hinaus sind 3-Kammerbeutel die ökonomisch effizientere Alternative. In einer Studie wurden drei Formen der parenteralen Ernährung verglichen: Einzelflaschen, in der Krankenhausapotheke zubereitete AIO-Lösungen und industriell hergestellte 3-Kammerbeutel. Über einen Zeitraum von 24 Stunden wurde der Zeitaufwand von Ärzten, Pflegepersonal und Apothekern im Rahmen der Ernährungstherapie gemessen und die Kosten für die Nährlösungen und Hilfsmittel berechnet. Es zeigte sich, dass – verglichen mit den Gesamtkosten für den 3-Kammerbeutel – die Kosten für die Einzelflaschen um den Faktor 1,2 und für die in der Apotheke hergestellte Lösung sogar um den Faktor 1,5 höher liegen. Die medizinischen und ökonomischen Vorteile sprechen daher für den 3-Kammerbeutel.

Anlass für Fresenius Kabi, das Handling und die Sicherheit seiner 3-Kammerbeutel (z.B. StructoKabiven) weiter zu optimieren: Daher sind Zuspritzund Infusionsport bei Auslieferung steril, so dass sie vor der Erstverwendung nicht mehr desinfiziert werden müssen. Zubereitung und Applikation sind weiter vereinfacht worden: Die Trennnähte des Beutels können bereits durch einfaches Zusammenrollen geöffnet und der Inhalt durchmischt werden. Die Empfehlung der DGEM, 3- Kammerbeutel aufgrund der genannten metabolischen, mikrobiologischen, kompatibilitäts- und handhabungstechnischen Vorteile für die Mehrheit der Patienten zu verwenden, lässt sich mit diesem neuen Beutel besonders einfach und sicher umsetzen.

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