Hygiene

Merck Darmstadt: Bisoprolol bei Chronischer Herzinsuffizienz

29.09.2012 -

Merck Darmstadt: Bisoprolol bei Chronischer Herzinsuffizienz. Die Initialbehandlung der chronischen Herzinsuffizienz (CHF) mit dem β1-selektiven Betablocker ConcorCOR (Bisoprolol, Merck Darmstadt), verhindert im Gegensatz zum Therapiebeginn mit einem ACE Hemmer den frühen plötzlichen Herztod. Diese neuen Erkenntnisse aus einer zusätzlichen Auswertung der CIBIS III – Daten (Cardiac Insufficiency Bisoprolol Study) stellen die gegenwärtige Empfehlung der Leitlinien noch stärker in Frage. Zurzeit wird die CHF-Behandlung mit einem ACE-Hemmer begonnen und danach der Betablocker hinzugefügt. Am Ende der Studie gab es keinen signifikanten Unterschied in der Wirksamkeit oder Verträglichkeit der beiden Behandlungsansätze. Neben einer Reduktion der plötzlichen Herztodrate unter Bisoprolol war auch ein Anstieg der Rate an Hospitalisierungen im CHF-Frühstadium zu beobachten. Die Differenz war statistisch nicht signifikant. Die Hospitalisierung ging nicht mit einer schlechteren Prognose einher. Der Studienleiter Prof. Ronnie Willenheimer, Department of Clinical Sciences at University Hospital, Malmö, Schweden: „Dies könnte durchaus ein angemessener Preis sein, den man für die drastische Senkung der Todesfälle aufgrund plötzlichen Herztodes bei Patienten unter initialer ConcorCOR-Therapie zahlen muss.”

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