Dr. Magis Mandapathil von der Stiftung Tumorforschung Kopf-Hals ausgezeichnet

  • Preisträgerin Dr. Magis Mandapathil (4. von links) (v.l.) O. Boehringer, Prof. Dr. W. Strutz, Prof. Dr. W. Mann, Dr. Klaus Adam, Kardinal K. Lehmann, P. Geipel, C. Wittmann, P. Ditsch, R. Patzke und A. Haupt (Foto: Tumorstiftung Kopf-Hals/G. Rückert).Preisträgerin Dr. Magis Mandapathil (4. von links) (v.l.) O. Boehringer, Prof. Dr. W. Strutz, Prof. Dr. W. Mann, Dr. Klaus Adam, Kardinal K. Lehmann, P. Geipel, C. Wittmann, P. Ditsch, R. Patzke und A. Haupt (Foto: Tumorstiftung Kopf-Hals/G. Rückert).

Die „Stiftung Tumorforschung Kopf-Hals" hat die Medizinerin Dr. Magis Mandapathil von der Philipps-Universität mit einem „Alexander-Karl-Preis" geehrt. Die Mitarbeiterin der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde teilt sich das Preisgeld in Höhe von 50.000 € mit der Biologin Antje Lindemann vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.

Die Auszeichnung belohnt herausragende Leistungen in der Kopf-Hals-Tumorforschung. Bei der Kuratoriumssitzung der Stiftung stellte Mandapathil ihre Forschungsarbeit vor, die zur Verbesserung der Überlebensrate von Patienten beitragen soll, die an einem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich leiden. Dabei handelt es sich um bösartige Tumore, die von den Epithelien der Haut und der Schleimhäute ausgehen. Die Wissenschaftlerin beleuchtete insbesondere, welche Bedeutung bestimmten Rezeptormolekülen bei der Resistenz auf Chemotherapeutika zukommt.

Dr. Magis Mandapathil studierte Medizin an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen, wo sie auch ihren medizinischen Doktorgrad erwarb. Nach beruflichen Stationen in Indien, den USA und an der Universität Essen wechselte sie im vergangenen Jahr an die Philipps-Universität.

Die „Stiftung Tumorforschung Kopf-Hals" wurde 1992 durch Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft gegründet. Die Stiftung zielt darauf ab, die Behandlung von Tumorerkrankungen im Kopf-Hals-Bereich zu verbessern. Hierfür will sie insbesondere junge, herausragende Wissenschaftler fördern, die sich mit ihrem Forschungsprojekt dem Anliegen der Stiftung widmen.

 

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