Neue Konzepte für noch mehr Patientensicherheit gesucht

Aktionsbündnis Patientensicherheit schreibt zum 6. Mal Preis aus

Für mehr Sicherheit in Kliniken, Praxen und Pflegeheimen zu sorgen – das ist ein zentrales Vorhaben des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V. (APS).

Deshalb schreibt das APS gemeinsam mit der Aesculap AG, dem Ecclesia Versicherungsdienst, der MSD Sharp & Dohme GmbH und der Thieme Gruppe bereits zum sechsten Mal den Deutschen Preis für Patientensicherheit aus. Die mit insgesamt 19 500 Euro dotierte Auszeichnung richtet sich an Akteure im Gesundheitswesen, die mit zukunftsweisenden Best-Practice-Beispielen oder praxisrelevanten Forschungsarbeiten zu einer offenen Sicherheitskultur beitragen. Bewerbungen sind bis zum 4. November möglich.

„Um die Patientensicherheit in Deutschland steht es gut, aber es muss noch besser werden. Wichtig ist es uns dabei, aufzuzeigen und anzuerkennen, was bereits alles im Hinblick auf die Patientensicherheit getan wird. Das machen wir beispielsweise mit der Verleihung des Deutschen Preises Patientensicherheit“, sagt Dr. Ruth Hecker, Stellvertretende Vorsitzende des APS. Auch in diesem Jahr werden praxiserprobte Ideen und Maßnahmen gesucht, die die Patientensicherheit nachweislich fördern. Auch neue Forschungserkenntnisse zur Risikominimierung können eingereicht werden. Der Deutsche Preis für Patientensicherheit soll dazu beitragen, dass praxisrelevante Erkenntnisse zur Vermeidung von Fehlern einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden und so möglichst viele Nachahmer finden.

Damit sich die Sicherheitskultur in deutschen Gesundheitseinrichtungen besonders nachhaltig verbessern kann, ist es wichtig, dass schon frühzeitig ein Bewusstsein dafür entwickelt wird. „Patientensicherheit sollte deshalb in allen Gesundheitsberufen schon in der Ausbildung einen höheren Stellenwert bekommen“, so Hecker. „Zudem ist es wichtig, vermeidbare unerwünschte Ereignisse, Risiken und Fehler klar zu benennen und zu besprechen. Nur so können Akteure im Gesundheitswesen aus ihnen lernen.“ Das sei nach Ansicht des APS der richtige Weg – hin zu einer zu einer offeneren Sicherheitskultur im deutschen Gesundheitswesen.

Bei der Preisausschreibung werden zukunftsweisende Best-Practice-Beispiele oder praxisrelevante Forschungsarbeiten zum Thema Patientensicherheit und Risikomanagement gesucht.

Um den Preis bewerben können sich sämtliche Akteure im Gesundheitswesen. Das APS schreibt den Preis auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Aesculap AG, dem Ecclesia Versicherungsdienst, der MSD SHARP & DOHME GMBH und der Thieme Gruppe aus. Der erste Platz ist mit 10 000 Euro, der zweite mit 6 000 Euro und der dritte Platz mit 3 500 Euro dotiert. Die Verleihung findet auf der 14. APS-Jahrestagung am 9. und 10.Mai 2019 in Berlin statt. Einsendeschluss ist der 4. November 2018. Hinweise zur Bewerbung stehen unter: http://www.aps-ev.de/ausschreibung/.

 

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Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS)

70451 Stuttgart

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