Spatenstich für die Trierer Kinder- und Jugendpsychiatrie

  • Gemeinsam gestalten sie Zukunft beim Spatenstich für die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Trierer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen. Foto: Kristina Kattler, Klinikum MutterhausGemeinsam gestalten sie Zukunft beim Spatenstich für die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Trierer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen. Foto: Kristina Kattler, Klinikum Mutterhaus

Land Rheinland-Pfalz unterstützt den Erweiterungsbau am Klinikum Mutterhaus Mitte mit rund 3 Millionen Euro.

Mit großer Freude und Elan haben Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Vertreter des Klinikums Mutterhaus und die Architekten die Baustelle für die Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) symbolisch eröffnet. Bis spätestens 2021 entsteht direkt am Hauptgebäude ein neues Haus für eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Versorgung für Kinder und deren Familien. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen befindet sich seit ihrer Eröffnung vor nunmehr zwanzig Jahren in den historischen Gebäuden Krahnenstraße 7 und 8 und ist an das Hauptgebäude des Klinikums angeschlossen.

Mit der Bewilligung von zehn zusätzlichen Betten wurde eine Erweiterung notwendig. „Mit dem Neubau entsteht nicht nur mehr Platz für die jungen Patienten, sondern vor allem auch für neue therapeutische Konzepte, welche die ganze Familie mit einschließen. Wir danken sehr für die über 3 Mio. €, die wir vom Land Rheinland-Pfalz erhalten. Dies ist auch eine Würdigung für die exzellente Arbeit von Chefarzt Dr. Günther Stratmann und seinen Vorgänger Dr. Alexander Marcus“, eröffnet Geschäftsführer Jörg Mehr die fröhliche Feierstunde. „Der Erweiterungsbau wird dazu beitragen, Wartezeiten zu verringern und den Familien mehr Raum zu geben. Gemeinsam gestalten wir Zukunft.“ Ministerpräsidentin Malu Dreyer ist der KJP bereits seit ihrer Zeit als Gesundheitsministerin eng verbunden und betont: „Allen Kindern und Jugendlichen muss ein gesundes Aufwachsen ermöglicht werden. Kinder und Jugendliche sind heute anderen Schwierigkeiten und Gefahren ausgesetzt als die Generationen vor ihnen. Leistungsdruck in der Schule, zu wenig Bewegung im Freien oder zu viel Medienkonsum können ihre Gesundheit gefährden. Wir müssen dafür sorgen, dass dort, wo Kinder und Jugendliche psychisch erkranken, frühzeitig, gemeindenah und unter Einbezug des sozialen Umfelds, Hilfe zur Verfügung steht und genutzt wird.“

Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe, der sich den Entwurf für den Neubau schon kurz nach dem Architektur-Wettbewerb angesehen hat, ist froh über die umfassende medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Klinikum Mutterhaus.

„Kinder und Familien brauchen ein gutes Umfeld mitten in der Stadt – nicht in der Peripherie. Deshalb danke auch ich dem Land und dem Träger des Klinikums für sein finanzielles Engagement.“ Der Neubau, der von der Krahnenstraße mit einem schlanken Riegel bis zum Eingangsbereich des Klinikums Mutterhaus reichen wird, bietet Platz und Raum für weit mehr als zehn bewilligte Betten im Krankenhausplan, freut sich Chefarzt Dr. Günther Stratmann. Seit zwei Jahren leitet er die Kinder- und Jugendpsychiatrie. „Ich habe in meiner Zeit am Klinikum Mutterhaus spürbare Unterstützung und Wertschätzung erhalten, das macht mich sehr froh. Die bauliche Erweiterung ist wichtig, weil nicht einfach nur eine neue Station gebaut wird, sondern uns die Erweiterung der Kapazitäten die Möglichkeit gibt, unsere Behandlungsangebote besser zu differenzieren und spezifischer zu gestalten – und das in allen Bereichen. Wir behandeln Störungsbilder über das gesamte Alters- und Entwicklungsspektrum vom Kleinkind bis zum jungen Erwachsenenalter. Unseren Patienten und ihren Familien können wir bald einen passenden Raum für Therapien, Gespräche und Schulungen zur Verfügung stellen. Das intensive Einbeziehen der Bezugspersonen und Eltern ist notwendig und genauso wichtig wie eine offene, großzügige, helle und einladende Architektur, die uns die passende Atmosphäre vermittelt.“

Das Mainzer Büro Heinrich Lessing hatte 2017 den Architektur-Wettbewerb gewonnen und mit seiner Idee überzeugt, eine historisch tradierte Form des Hinterhofs zu entwickeln, den der Neubau zusammen mit dem bestehenden Altbau aus dem 19. Jahrhundert bilden wird. „Die Vision der Mitarbeiter des Klinikums wird nun zum Raum. Jetzt muss unsere architektonische Idee den Beweis antreten, dass wir ein gemeinsames Projekt gestalten“, leitet Heinrich Lessing, Architekt BDA, den Spatenstich ein. Er und sein Partner Stefan Paulus, ebenfalls Architekt BDA haben den Erweiterungsbau gemeinsam entworfen.

Kontaktieren

Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH
Feldstr. 16
54290 Trier
Telefon: +49 651 947 0
Telefax: +49 651 947 2205

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