Gesundheitsökonomie

Marienhospital in Arnsberg: Flexibilität und kurze Kommunikationswege

28.12.2011 -

Marienhospital in Arnsberg: Flexibilität und kurze Kommunikationswege. Die Vorzüge kleiner und mittlerer Unternehmen weiß Jean-Pierre Constant, Einkaufsleiter des Marienhospitals im sauerländischen Arnsberg, zu schätzen. Er erklärte Eva Britsch, warum er diese Unternehmen als verlässliche Partner und flexible Leistungsanbieter kennt.

Management & Krankenhaus: Welche Vorzüge sehen Sie für Krankenhäuser in der Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Anbieter-Unternehmen?

Jean-Pierre Constant: KMUs sind für mich eine wichtige Stütze des Gesundheitswesens. Sie besitzen Kundennähe, ferner kennen sie durch langjährige Beziehungen die Abläufe des Hauses und können gezielter beraten und anbieten. Die Kommunikation mit dem Anbieter erfolgt auf kurzen Wegen. Entweder ist der Innendienst bekannt oder der Außendienstmitarbeiter ist auch schnell erreichbar. KMUs sind durch ein gefächertes Sortiment eher geneigt, Kundenwünsche zu realisieren. Durch kleineres Management und kompetente Mitarbeiter sowie durchdachte Logistik können KMUs den Bezugspreis eines Artikels auf ein günstiges Niveau bringen.

Management & Krankenhaus: Welche Erfahrungen haben Sie persönlich mit KMUs sammeln können?

Jean-Pierre Constant: Aus meiner Praxis kann ich sagen, dass in der Medizintechnik das gefächerte Wissen der KMUs bei Umbaumaßnahmen von großem Wert war. Zum Beispiel beim Einsatz thermischer Reiniger auf der Infektionsabteilung. Die Schleusen zu den Patientenzimmern sind optimal ausgestattet – im Rahmen des vorgegebenen finanziellen Aufwandes.

Management & Krankenhaus: Für welche Bereiche/Gebiete ist dies besonders vorteilhaft?

Jean-Pierre Constant: Im Bereich Ausstattung von Patientenzimmer hat uns beispielsweise die Firma Kusch Überbrückungslösungen zur Verfügung gestellt. Im Bereich der EDV sind kleinere Anbieter da auch flexibler – wie Orgacard – wenn auch nicht immer anzubinden im gesamten KIS.

Management & Krankenhaus: Warum kann man auch den KMUs vertrauen?

Jean-Pierre Constant: Im Gegensatz zu der Industrie, die ihre Produkte auf den Markt bringen soll, sind KMUs eher auf das Bestehen ihres Unternehmens orientiert. Sie müssen auf den Kunden zugehen, und mit der Zeit werden auch „familiäre“ Beziehungen aufgebaut. Damit schafft man Verlässlichkeit und für beide Seite Vertrauen.

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