Gesundheitsökonomie

Reha: Wirtschaftliche Lage weiter unbefriedigend

16.09.2010 -

Die Fallzahlen in der Rehabilitation haben sich in 2009 stabilisiert. Der Vorstandsvorsitzende der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Thomas Reumann, begrüßt es, dass der Negativtrend bei der Belegung der Rehabilitationskliniken endlich zum Stillstand gekommen sei.

Dahinter verberge sich eine differenzierte Entwicklung: Bei einigen Krankenkassen seien in einzelnen Fachgebieten - so bei der geriatrischen Rehabilitation - nach wie vor Rückgänge in den Reha-Zahlen zu beklagen. Andere hätten den Wert der Rehabilitation erkannt und genehmigten mehr Reha-Maßnahmen. Bemerkenswert sei es zudem, dass die Zahl der Selbstzahler - also der Patienten, die auf eigene Kosten eine Rehabilitationsmaßnahme wahrnehmen - deutlich zunehme. 

Weiterhin unbefriedigend sei die wirtschaftliche Lage vieler Reha-Kliniken. Reumann: „Im Jahr 2009 haben fast drei von vier Kliniken keine Gewinne gemacht." Äußerst besorgniserregend sei die Situation in der geriatrischen Rehabilitation. Keine einzige Einrichtung schreibe hier schwarze Zahlen. Wenn nicht mehr Geld bereitgestellt werde, laufe das Land Gefahr, einen Teil seiner hervorragenden Reha-Struktur zu verlieren.

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