Oberflächen: dem Wachstum gefährlicher Bakterien mit integriertem Hygieneschutz vorbeugen

  • Michael Demmler, Geschäftsführer Microban (Deutschland) GmbHMichael Demmler, Geschäftsführer Microban (Deutschland) GmbH

Oberflächen: dem Wachstum gefährlicher Bakterien mit integriertem Hygieneschutz vorbeugen. Experten beklagen, dass gesundheitliche Risiken durch nicht wahrnehmbare, aber äußerst gefährliche Mikroorganismen häufig unterschätzt werden.
Die Firma Microban, weltweit führender Anbieter für integrierten hygienischen Schutz, hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, über gesundheitliche Risiken zu informieren.
Anlässlich ihres jüngsten Symposiums, das Mitte April unter der Moderation von Klaus-Dieter Zastrow, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), in Berlin stattfand, sprach Ulrike Hoffrichter mit dem Geschäftsführer von Microban, Michael Demmler.

M & K: Wo ist der integrierte Hygieneschutz von Microban einsetzbar?
M. Demmler: Wir sind ein Hersteller, der nur den Zusatz für Produkte bereitstellt und diesen an seine Industriepartner liefert.
Unsere Partner stellen eine große Bandbreite von unterschiedlichen Produkten des täglichen Lebens her, dies können Fußbodenbeläge, Wandverkleidungen, Luftfilter für eine Klimaanlage, aber auch Küchenarbeitsplatten, Laboreinrichtungen und vieles mehr sein.
Das Spektrum ist hier unendlich.

M & K: Silber ist einer der Hauptwirkstoffe, die bei Microban-Produkten verarbeitet werden. Welche Wirkstoffe werden darüber hinaus eingesetzt?
M. Demmler: Es gibt eine große Bandbreite von antibakteriellen Zusätzen im organischen wie auch im anorganischen Bereich.
Silber ist natürlich momentan ein sehr interessantes Produkt, aber auch Derivate des Silbers, sprich Verbindungen zwischen Zink und Silber, sind denkbar, oder auch reine Zinkadditive.
Der Microban-Hygieneschutz ist nicht zu sehen, nicht zu riechen, nicht zu schmecken. Er trägt dennoch dazu bei, im Krankenhaus Kosten im Bereich Hygiene zu sparen.

M & K: Bitte erläutern Sie diesen unsichtbaren „Add on“ von Produkten?
 M. Demmler: Wer die Produkte auf dem Markt miteinander vergleicht, wird feststellen, dass Microban gerade im Krankenhaus einen erheblichen Beitrag zur Vermeidung von Infektionen beitragen kann.

Ich möchte Ihnen gern mit folgender Kernaussage antworten: Unser integrierte Hygieneschutz ist so ausgerüstet, dass die antibakterielle Wirkung für die gesamte Lebensdauer eines Produkts bestehen bleibt.
Nehmen wir z.B. ein beliebiges Produkt mit dem Zusatz von Microban; wenn z.B. ein Krankenhaus einen Fußboden mit der Hygieneausstattung von Microban einsetzt, so hält dieser Fußboden zwischen sieben und zehn Jahren.
Genau für diesen Zeitraum bleibt er auch antibakteriell.

M & K: Microban gibt es nicht zum Nulltarif. Mit welchen zusätzlichen Kosten muss ein Krankenhaus rechnen?
M. Demmler: Generell kann man sagen, dass Produkte mit dem Hygieneschutz von Microban einen Mehrpreis von ca. 5–7 % haben. Um hier ein konkretes Beispiel zu geben: Ein Baumschlag, sprich ein Türdrücker hat etwa Mehrkosten von rund 6%.
Als Beispiel aus dem Fußbodenbereich nenne ich Ihnen einen Linoleum- oder Vinylfußboden der Firma Domo; hier würden Mehrkosten in Höhe von etwa 8 Cent auf den Quadratmeter entstehen.

M & K: Warum ist der Gesundheitsmarkt mit seinen vielen unterschiedlichen Einrichtungen und Anforderungen für Sie ein Zukunftsmarkt?
M. Demmler: Die Firma Microban kommt aus dem Umfeld der Medizintechnik.
Vor einigen Jahren haben wir in Amerika mit solchen Modifikationen angefangen. Heute sehen wir es speziell unter dem Gesichtspunkt der Bevölkerungsentwicklung als besonders wichtig an, dass wir uns zunehmend auf die Bereiche Senioren- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser konzentrieren.

Kontakt:
Michael Demmler
Microban (Deutschland) GmbH, Wiesbaden
Tel.: 0611/441101
Fax: 0611/97774111
michael.demmler@microban.com
www.microban.com

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