IT & Kommunikation

IBM: RFID-Lösung am Masaryk-Institut

01.06.2012 -

IBM: RFID-Lösung am Masaryk-Institut. Das Masaryk-Institut für Onkologie (MOU, Brno) hat in Zusammenarbeit mit dem tschechischen Ministerium für Bildung, Jugend und Sport eine RFID-Lösung von IBM eingeführt, die eine effiziente und sichere Prozessabwicklung und Versorgung mit Medikamenten sowie bessere Therapien für Krebspatienten gewährleisten soll. Die neue Lösung kommt im Rahmen des „National Research Programms II“ des MOU zum Einsatz.

„Die RFID-Lösung von IBM ermöglicht es uns, einen Schritt weiter jenseits der reinen Arzneimittelverfolgung zu gehen. Speziell wenn es um die Verabreichung von Zytostatika geht, hilft uns der Einsatz der Technologie nun, die laufenden Therapien besser zu identifizieren und zu verwalten“, so Instituts-Geschäftsführer Prof. Dr. Rostislav Vyzula. „Wir intensivieren damit unsere Bemühungen, schlecht verträgliche Medikationen zu vermeiden, die den Patienten unter Umständen schaden können. Überdies bedeutet die genaue Kenntnis über die Wirkungsweise der Zytostatika auch einen verbesserten Einsatz von Arzneimitteln, die wir für die Entwicklung unserer Therapien benötigen.“

Darüber hinaus erleichtert die neue Technologie die Arbeit speziell in geschützten Räumen, in denen Krebsmittel und individuelle Therapien unter besonderen Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen entwickelt werden. Die Analyse und das Design neuer Prozesse für die Verabreichung von Zytostatika waren ein wichtiger Projektbestandteil der RFID-Lösung, die von der Experten der IBM Global Technology Services implementiert wurde. Die Lösung konnte reibungslos in die bestehenden IT-Systeme des Krankenhauses integriert werden.

Dazu zählen u.a. das Pharmazie-System Stapro Medea und das Kommunikationssystem des Masaryk-Instituts. Dabei ist sichergestellt, dass die IT-Infrastruktur mit den steigenden Anforderungen des Krankenhauses mitwachsen kann. So sind zukünftig auch die Integration von Patienten- und Personalidentifizierung sowie eine Bestandsaufnahme der medizinischen Geräte auf RFID-Basis angedacht. Außerdem möchte das Institut in Brno den Einsatz der RFID-Technologie auf weitere Abteilungen und Klinikprozesse ausweiten, um damit die Qualität der Patientenbehandlung weiter zu steigern.

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