Institut für Transfusionsmedizin des Universitätsklinkums Münster: Stammzellen für Polen und Australien

Institut für Transfusionsmedizin des Universitätsklinkums Münster: Stammzellen für Polen und Australien. Der achtjährige Jakub aus Kozy in Polen kann wieder herumtoben und fröhlich sein. Und Ralf Höhmann aus dem Münsterland freut sich darüber. Denn beide verbindet eine ganz besondere Art von „Blutsverwandtschaft“. Höhmann spendete kurz vor Weihnachten 2004 im Institut für Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums Münster (UKM) Stammzellen aus seinem Knochenmark für den Polen, der an Leukämie erkrankt war. Laut Organspendegesetz dürfen Spender und Empfänger einander nicht kennen. Erst nach einer Frist von zwei Jahren darf die behandelnde Einrichtung bei beiderseitigem Einverständnis die Anonymität aufheben und Namen und Adressen herausgeben. Ähnliches wie Ralf Höhmann erlebt derzeit auch Tobias Teutemacher. Er erhielt über das Institut für Transfusionsmedizin einen Brief aus Australien. Darin bedankte sich ein 54- jähriger Mann, dessen Name Teutemacher zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erfahren darf, für die Hilfe. Erst Mitte Mai hatte sich Teutemacher der Behandlung im Institut für Transfusionsmedizin unterzogen.

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