Medizin & Technik

Voller Einsatz für den Patienten

Erster Volumen-CT bei der Bundeswehr

08.01.2014 -

Das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz zeigt Pioniergeist und entscheidet sich für den High-End-Volumen-CT Aquilion ONE ViSION EDITION sowie die webbasierte Bildverarbeitungssoftware Vitrea Advanced: eine gute Kombination für die traumatologische Notfallversorgung.

Das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz ist die größte militärische Behandlungseinrichtung im westdeutschen Raum und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes-Gutenberg Universität Mainz. Ob ambulant, stationär oder rehabilitativ:

Das Krankenhaus bietet sowohl Angehörigen der Bundeswehr als auch zivilen Patienten aus ganz Rheinland-Pfalz Schwerpunktversorgung auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik. Modernste computergestützte OP-Verfahren gehören zum Standard.

Ab November 2013 untermauert das zukunftsorientierte Krankenhaus mit dem Schwerpunkt traumatologische Notfallversorgung seinen hohen Qualitätsanspruch durch den Einsatz des Aquilion ONE ViSION EDITION. Als erste Einrichtung der Bundeswehr arbeitet das Koblenzer Krankenhaus dann mit einem Volumen-CT. Mit der Entscheidung für das High-End-System von Toshiba, das bisher in Deutschland auch in der Berliner Charité sowie in den BG-Kliniken Bergmannstrost in Halle eingesetzt wird, zeigt es sich als Vorreiter in Sachen bildgebender Diagnostik und Therapie.

Die Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie am Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz verfügt über eine der modernsten Ausstattungen, die zurzeit angeboten werden. Der Aquilion ONE ViSION EDITION ergänzt diese optimal.

320 Zeilen, 640 Schichten, 16 cm, 0,275 Sekunden = ONE ViSION

Mit 320 Zeilen und 640 Schichten kann der Aquilion ONE ViSION EDITION 16 cm mit nur einer Rotation abdecken, in nur 0,275 Sekunden. „So können wir komplette Organe mit nur einer Untersuchung detailliert beurteilen, vom Gehirn über Leber und Lunge bis hin zu Magen und Darm. In nur einem Herzschlag können wir die komplette KHK-Diagnostik durchführen - unabhängig von Extrasystolen, Arrhythmien oder Vorhofflimmern", so Dr. med. Stephan Waldeck, Direktor der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie.

Schont Traumapatienten - schnell, komfortabel , strahlungsarm

Die zukunftsweisende Technologie wird den speziellen Bedürfnissen von Traumapatienten optimal gerecht. Schließlich sollen diese so wenig wie möglich bewegt werden. Zudem minimiert die herausragende Rotationsgeschwindigkeit die Entstehung von Bewegungsartefakten, so dass der Patient die Luft nur kurz anhalten muss. Auch die Gantry mit dem großen 78-cm-Durchmesser sorgt für eine komfortable und sichere Untersuchung, bietet sie dem Arzt doch eine außergewöhnlich hohe Flexibilität bei bildgesteuerten Interventionen.

Ein wichtiger Vorteil des Aquilion ONE ViSION EDITION für die oft jungen Traumapatienten im Bundeswehrzentralkrankenhaus ist zudem die geringe Strahlendosis, die beim Kardio-CT sogar im Sub-Millisievert-Bereich liegt und bei allen Routineuntersuchungen eine bis zu 75 % reduzierte Strahlendosis erlaubt.

Die geringe Strahlenexposition wird durch die Kombination verschiedener Technologien ermöglicht: zum einen durch die enorme Rekonstruktionsgeschwindigkeit inklusive Adaptiver Iterativer Dosis-Reduktion in 3D (AIDR 3D), zum anderen durch die neueste Detektorentwicklung von Toshiba.

Die extrem hohe Quantenempfindlichkeit des Quantum-ViSION-Detektors durch eine höhere Lichtausbeute, ein kürzeres Nachleuchten und eine noch schnellere Datenübertragung steigert die Effizienz um 20 %, bei einer herausragenden Ausleserate von 2.910 Views pro Sekunde.

Manchmal lebenswichtig: Brillante Ergebnisse in Echtzeit

Einen entscheidenden Vorteil in der Versorgung traumatischer Notfälle bietet zudem die INSTA VIEW-Funktion. „Dank der hohen Rekonstruktionsgeschwindigkeit von 50 Bildern pro Sekunde können wir bereits während des Scans - also in Echtzeit - hochauflösende Schichtbilder ansehen. Ein wertvolles Werkzeug, schließlich kommt es im Notfall manchmal auf Sekunden an", so Waldeck. Der Leiter der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie am Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz hat sich nicht nur deshalb für den High-End-Volumen- CT von Toshiba entschieden:

„Das System vereint in einzigartiger Weise gleich mehrere zukunftsweisende Technologien,
die genau zu den speziellen Bedürfnissen unserer Patienten und zu unserem Qualitätsanspruch passen."

Dr. Stephan Waldeck und sein Team setzen den Aquilion ONE ViSION EDITION vor allem in den folgenden Bereichen ein:

  • Low-Dose-Scan aller Körperregionen und Organe, z. B. zur Diagnostik bei Verunfallten und Mehrfachverletzten
  • Komplette Herz- und Hirndiagnostik, Angiographien
  • Volumentomographie von Mittelgesicht, Nasennebenhöhlen, Ober- und Unterkiefer, Felsenbeinen, Dental-CT
  • CT-gesteuerte Interventionen, z. B.: Stentversorgung von Brust-, Bauch- und Halsschlagader, neuroradiologische Eingriffe, minimalinvasive Tumor- und Metastasenbehandlung, gezielte Schmerztherapie im Bereich der Wirbelsäule

Regional und sicher: webbasierter Datenaustausch mit Vitrea Advanced

Das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz legt großen Wert auf die interdisziplinäre Behandlung der Patienten. Damit die Daten des Aquilion ONE ViSION EDITION sicher und schnell ausgetauscht werden können, hat die Klinik gleichzeitig Vitrea Advanced angeschafft. Mit ein paar Klicks können die Daten im hauseigenen PACS-System aufgerufen werden.

„Mit dem webbasierten Bildbearbeitungssystem können wir sowie ausgewählte Kollegen jederzeit und an jedem Ort auf die Daten zugreifen. Besonders wichtig für uns als Bundeswehrzentralkrankenhaus: Die sensiblen Daten sind schnell verfügbar, dabei aber so in unser Netzwerk integriert, dass sie die umfassenden Sicherheitsstandards der Bundeswehr erfüllen", erläutert Dr. Stephan Waldeck.

Mit Vitrea Advanced können die Anwendungen an die Nutzer angepasst werden. So haben „Core-User" Zugriff auf die Standard- Software, während „Advanced-User" die High-End- Applikationen verwenden können.

Mehr Informationen finden Sie auf der Microsite  Innovation in der Medizintechnik.

 

Kontakt

Toshiba Medical Systems GmbH Deutschland

Hellersbergstr. 4
41460 Neuss

+49 2131 1809 0
+49 2131 1809 139

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