Intelligentes Backup für mehr Sicherheit und Effizienz

Intelligentes Backup für mehr Sicherheit und Effizienz. Digitalisierung von Bildgebung und Patientendokumenten lassen Speicherplatz wachsen, zugleich werden immer höhere Anforderungen an die Verfügbarkeit gestellt – muss auch die Datensicherung immer speicherintensiver und teuerer werden?
Der Anbieter Syncsort bietet eine plausible Alternative.
Michael Reiter sprach mit Reinhard Zimmer, Vertriebsleiter für das Thema Datensicherung und -recovery. Der Ingenieur arbeitete acht Jahre bei IBM; seit 1997 ist er bei Syncsort tätig.

M & K: Bitte geben Sie uns ein Profil Ihres Unternehmens.
R. Zimmer: Syncsort wurde 1968 in den USA gegründet und befindet sich nach wie vor in Privatbesitz. Seit über 25 Jahren sind wir auch in Deutschland vertreten; weitere Niederlassungen gibt es in Paris und London sowie Holland.
Unser Schwerpunkt liegt auf eigenen Software-Entwicklungen für hohe Ansprüche in I/O-intensiven Bereichen wie z.B. Sortierroutinen (hier ist der Ursprung unseres Firmennamens), Data Warehouse-Optimierung sowie Datensicherung und -recovery.
Wir sind Weltmarktführer für Sortierprogramme: 95% der Fortune 100 haben unsere Produkte im Einsatz.

M & K: Vor welche Herausforderungen stellen große Datenvolumina den ITVerantwortlichen im Hinblick auf Sicherung?
R. Zimmer: Im Gesamtmarkt steigen die Datenvolumina pro Jahr um 30–60%, im Gesundheitswesen durch die Digitalisierung in vielen Bereichen der Bildgebung und der Dokumentation noch rascher.
Die Ausfallzeiten, die akzeptiert werden, werden hingegen immer geringer. Diese Scherenentwicklung ist bei herkömmlichen Datensicherungslösungen nur mit enormem Hardwareeinsatz unter hohen Kosten auszugleichen.
Selbst diese Investitionen helfen aber meist nur eine kurze Zeit.
Aufgrund der großen Volumina gilt es, zwei Punkte im Auge zu behalten: Recovery Time Objective (RTO) und Recovery Point Objective (RPO). Die RTO beschreibt die Zeit vom Ausfall eines Systems bis zu dessen Wiederherstellung, also die klassische Restore-Zeit.

Die RPO hingegen beschreibt den Zeitpunkt, auf den das System zurückgestellt wird.
Die meisten Firmen haben die RTO recht gut im Auge und definieren sie auch häufig über SLAs: Kann der Server z.B. innerhalb von zwei Stunden wiederhergestellt werden? Bei den RPOs sieht es da schon deutlich düsterer aus – die meisten Firmen nehmen in Kauf, dass die letzte Sicherung – und damit der aktuellste wiederherstellbare Stand – vom Vorabend ist.
Wenn also ein Server um 15 Uhr ausfällt, hat man einen ganzen Tag produktive Arbeit verloren. Mit steigendem Datenvolumen wird dies beim klassischen Backup natürlich immer schlimmer.
Eine Sicherung untertags ist bei großem Datenvolumen damit völlig undenkbar.

M & K: Welche Methode gibt es für raschen, unaufwändigen Backup?
R. Zimmer: Syncsort bietet eine Möglichkeit, mit der nur noch die wirklich geänderten Datenblöcke gesichert werden.
Ein Voll-Backup ist nach der Erstsicherung nicht mehr notwendig.
Damit ist es für die Sicherung irrelevant, ob das gesamte Datenvolumen heute vielleicht 2 TB und in drei Jahren 20 TB beträgt; gesichert werden immer nur die Änderungen.
Durch ein hochintelligentes Ansteuern der zu sichernden Server haben wir bei dieser „Backup Express“-Lösung die CPU-Belastung auf einzelne Prozent reduziert.
Dies in Kombination mit dem minimalen Datenvolumen, das zu transportieren ist, ermöglicht es, die Datensicherung unabhängig von einem Sicherungs- oder Wartungszeitfenster durchzuführen. Dadurch ergeben sich natürlich gerade im Healthcare- Bereich, mit seiner üblichen 24x7- Nutzung, unschlagbare Vorteile.
Auch ein Disaster Recovery ist – mit einer einfach zu bedienenden Boot- CD – selbst für EDV-fremdes Personal auf Basis des normalen Backup- Prozesses machbar.

M & K: Welche Probleme Ihrer Kunden haben Sie somit gelöst?
R. Zimmer: Wir entkoppeln sie von dem exponentiellen Datenwachstum und sparen ihnen damit bares Geld bei der Backup-Hardware ein, die sonst exponentiell wachsen müsste.
Verschiedene Abläufe wie Disaster Recovery, Dateisicherung, Applikationssicherung, Sicherung kleinerer Außenstellen, Auslagerung von Daten in andere Brandabschnitte, Sicherung von Notebooks etc. lassen sich in einem einzigen Prozess zusammenfassen und damit deutlich vereinfachen.
Außerdem kann die Datensicherung häufiger erfolgen, wodurch bei einem Ausfall deutlich weniger Zeit und damit Geld verloren wird.

M & K: Welche weiteren Vorzüge enthält Ihre Lösung?
R. Zimmer: Das Wiederherstellen einer Datenplatte kann über intelligente Methoden innerhalb von weniger als einer Minute erfolgen, unabhängig vom Datenvolumen. Testserver lassen sch innerhalb weniger Minuten auf Basis der Originaldaten aufsetzen.
Und: Bei einer langfristigen Sicherung können – neben den Daten – auch gleich das Betriebssystem und die installierten Applikationen gesichert werden.
Damit ist sichergestellt, dass die gesicherten Daten in einigen Jahren, wenn die ursprüngliche Applikation eventuell gar nicht mehr existiert, überhaupt noch sinnvoll gelesen werden können.

M & K: Bitte nennen Sie Referenzkunden aus dem Healthcare-Bereich.
R. Zimmer: Zu unseren Kunden zählen Häuser wie Universitätsklinikum Freiburg, Rems-Murr-Kliniken, Kliniken Ludwigsburg, Klinikum Passau, Diakonie Klinikum Stuttgart, Friedrich-Ebert Krankenhaus Neumünster und St. Joseph Krankenhaus Berlin. Herr Zimmer – wir freuen uns darauf, in den kommenden Ausgaben Ihre Lösungen detaillierter vorzustellen.

Kontakt:
Syncsort GmbH, Ratingen
Tel.: 02102/9546-14
Fax: 02102/9546-20
www.syncsort.de

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