Intraoperative 3D-Bildgebung erhöht chirurgische Sicherheit

  • Ziehm Vision RFD 3DZiehm Vision RFD 3D
  • Ziehm Vision RFD 3D
  • Rekonstruktion des intraoperativen 3D-Scans zeigt die korrekte Schraubenplatzierung und die Reduktion der Fraktur.
  • Intraoperative Bildgebung während des Eingriffs.

Ziehm Vision RFD 3D bietet bestmögliche intraoperative Kontrolle bei Eingriffen in der Orthopädie, Traumatologie und Wirbelsäulenchirurgie.

Die mobile intraoperative 3D-Bildgebung ist in der Orthopädie auf dem Vormarsch. Insbesondere der Trend zu minimalinvasiven Eingriffen hat dazu geführt, dass immer mehr Anwender auf einen mobilen C-Bogen als flexible, platz- und kostensparende Alternative zu festinstallierten Systemen oder mobilen CTs setzen.

Gerade in empfindlichen Bereichen wie der zervikalen Wirbelsäule, oder auch bei komplexen orthopädischen und unfallchirurgischen Umstellungsosteotomien ist eine zuverlässige intraoperative Bildgebung essentiell für die sichere Platzierung der Implantate und die unmittelbare Ergebniskontrolle. Leistungsstarke mobile C-Bögen wie Ziehm Vision RFD 3D ermöglichen eine intraoperative Kontrolle mit CT-ähnlicher Bildqualität innerhalb weniger Minuten.

Neue Dimension in der 3D-Bildgebung

Ziehm Vision RFD 3D hat sich in führenden Kliniken weltweit für die intraoperative Kontrolle bewährt. Die Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Leipzig hat den mobilen C-Bogen im Einsatz und bestätigt, dass die 3D-Bildgebung nicht nur die postoperative Computertomografie ersetzen kann, sondern auch Revisionen reduziert werden können.

„Ein großer Vorteil des Systems liegt in der hervorragenden Bildqualität, die im Gegensatz zu den Vorgängergeräten ein größeres Volumen der abzubildenden Bereiche möglich macht“, sagt PD Dr. Jan-Sven Jarvers, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Leipzig. So können mit einer Kantenlänge von 16 cm im Scanvolumen bis zu sieben Halswirbelkörper in einem Scan dargestellt werden. „Gerade an der Wirbelsäule und am Becken ist das hochinteressant, weil man den zu operierenden Bereich ganzheitlich darstellen kann“, betont der Orthopäde: „So können wir Chirurgen intraoperativ kontrollieren, wie sich die Schraubenlage während der Frakturversorgung darstellt, und gegebenenfalls die Schraube wechseln oder weiter operieren, wenn die Lage optimal ist.“

In einem klinischen Fallbeispiel beschreibt Dr.

Jarvers eine instabile Dens Fraktur Typ II eines 67-jähriger Mannes: „Hier war die Indikation für eine schräge anteriore Verschraubung gegeben, die mit Ziehm Vision FD Vario 3D in Kombination mit Ziehm Vision RFD 3D durchgeführt wurde. Nach dem Setzen zweier Führungsdrähte unter fluoroskopischer Kontrolle wurden zwei kanülierte Schrauben nach der Smith-Robinson Methode platziert.“

Innerhalb von lediglich fünf Minuten wurde nach der Schraubenplatzierung ein intraoperativer 3D-Scan durchgeführt. Diese Zeit inkludiert neben der reinen 3D-Daten Akquirierung und Rekonstruktion auch die sterile Abdeckung des Patienten, die Einleitung der Hyperoxigenierung, den Atemstopp des Patienten, sowie die Zeit, die das OP Personal benötigt um den Operationsaal zu verlassen. Aufgrund der patentierten SmartScan-Technik von Ziehm Imaging und der iterativen Rekonstruktion (ZIR) liefert Ziehm Vision RFD 3D anatomische Informationen mit CT-ähnlicher Bildqualität. Die vollständige Reduktion der Fraktur sowie die korrekte Schraubenplatzierung waren klar im Bild zu sehen. Eine Korrektur war nicht erforderlich.

Geringeres Risiko von Folgeeingriffen

Bei minimalinvasiven orthopädischen und traumatologischen Eingriffen bietet die mobile intraoperative Bildgebung zusätzliche Sicherheit für Patient und Chirurg. Durch die intraoperative 3D-Kontrolle können Fehllagen noch im OP-Saal erkannt und sofort korrigiert werden. So reduzieren sich postoperative CT-Kontrollen und Revisionen. Dadurch verringert sich das Risiko für den Patienten und gleichzeitig ergeben sich auch Kosteneinsparungen für das Gesundheitssystem.

Ziehm Vision RFD 3D auf einen Blick:

  • Kombinierte 2D- und 3D- Funktionalität bietet bestmögliche intraoperative Kontrolle bei anspruchsvollen Eingriffen in der Orthopädie, Traumatologie und Wirbelsäulenchirurgie. 
  • Patentierte SmartScan-Rotationstechnologie mit vollständiger 180°-Bildinformation ermöglicht  eine  detailgenaue Darstellung sämtlicher anatomischer Strukturen.
  • Darstellung von bis zu sieben Wirbelkörper in einem 3D-Scan ; damit bietet Ziehm Vision RFD 3D das größte 3D-Bildvolumen im Markt.
  • Komplette 3D Information und Übertragung zur sicheren Implantats Bestimmung in weniger als 3 Minuten

 

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Ziehm Imaging GmbH
Donaustr. 31
90451 Nürnberg
Telefon: +49 911 2172 0
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